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Gnome wieder mit Hauptmenü
Gnome wieder mit Hauptmenü (Bild: Screenshot Golem.de)

Gnome-Apps und Fazit

Der Browser Epiphany basiert nun auf Webkit2, der Port auf das neue Framework beanspruchte zwei Jahre. Einer der größten Vorteile von Webkit2 ist, dass der Webinhalt in einem anderen Prozess läuft als die GUI des Browsers. Stürzt eine Seite oder ein Plugin ab, wird Epiphany künftig also nicht mehr mitgerissen.

  • Die Erweiterungen des Classic-Modus (Screenshots: Golem.de)
  • Der Gnome-Classic-Modus...
  • ...mit Hauptmenü...
  • ...und Schnellzugriff auf Ordner
  • Alt+Tab listet alle Fenster auf.
  • Die Benachrichtigungen überdecken die Fensterleiste.
  • Die Aktivitäten-Übersicht im Classic-Modus mit vier virtuellen Oberflächen
  • Häufig verwendete Anwendungen in der Gnome-Shell
  • Eine verbesserte Fensterübersicht soll die Auswahl erleichtern.
  • Die neue Suche der Gnome-Shell...
  • ...mit dazugehörigem Konfigurationsmodul
  • Einstellungen der Privatsphäre
  • Einstellungen der Privatsphäre
  • Einstellungen der Benachrichtigungen
  • Einstellungen für Region und Sprache
  • Die Owncloud-Integration...
  • ...zeigt Kalenderdaten im Panel-Applet...
  • ...oder in Evolution.
  • Die Dokumentenanzeige von Google-Docs...
  • ...erlaubt das direkte Bearbeiten.
  • Neue Kontrollleisten für HTML5-Medien in Epiphany
  • Der privaten Modus von Epiphany
  • Verschiedene Zeitzonen...
  • ...und ein Timer in Uhren
  • Die Wetter-Anwendung...
  • ...mit Daten für Berlin...
  • ...und San Francisco
Neue Kontrollleisten für HTML5-Medien in Epiphany

Darüber hinaus hat der Browser wie viele andere auch einen Inkognito-Modus erhalten. Auch die Kontrollelemente zur Anzeige von HTML5-Medien wurden überarbeitet. Ein neuer Tab lässt sich ab sofort auch über einen Knopf in der Toolbar starten.

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Neue Gnome-Apps

Unter dem Begriff Gnome-Apps entwickelt das Team Anwendungen für die Gnome-Shell, die fest in das Desktopkonzept integriert sind und in einem kohärenten Design erstellt werden. Dazu zählt die Anwendung Uhren, mit der sich unter anderem verschiedene Zeitzonen darstellen lassen sowie eine Stoppuhr oder ein Timer. Die Anzeige mehrerer Zeitzonen hätte unserer Meinung nach aber besser in die Uhr im oberen Panel integriert werden sollen.

Eine weitere neue App zeigt das Wetter für verschiedene Orte weltweit. Die Anwendung wirkt jedoch noch etwas unausgereift, so funktioniert die Suche nach Orten manchmal noch nicht richtig. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass bisher nur auf die Daten des Norwegischen Meteorologischen Instituts zugegriffen wird. Weitere Anbieter von Wetterdaten lassen sich nicht hinzufügen.

Fazit

Die Gnome-Classic-Oberfläche ist ein Zugeständnis der Entwickler an diejenigen Nutzer, die die Gnome-Shell verschmäht und bisher den Fallback-Modus oder die Oberflächen Cinnamon und Mate genutzt haben. Überzeugt hat uns die Integration der Erweiterungen in eine eigene Sitzung aber nicht. Denn die Bedienung fühlt sich nicht wie ein konsistenter Desktop an, sondern nur wie eine schnell zusammengeschusterte Zwischenlösung. Vor allem weil einige aus Gnome 2.32 bekannte Funktionen noch fehlen.

Für Nutzer langsamer oder nicht 3D-beschleunigter Hardware ist der Classic-Modus außerdem nur bedingt empfehlenswert. Auf einem Netbook mit Intel Atom N450 etwa ist kaum ein Leistungsunterschied zwischen Gnome-Shell und Classic-Modus zu spüren, beide verhalten sich gleich langsam.

Die problemlose Integration eines Owncloud-Accounts hingegen hat uns dagegen sehr gut gefallen. Ebenso die Idee, die Google-Anbindung in der Dokumenten-App so zu verändern, dass die Google-Docs direkt bearbeitet werden können.

Dass die Anzahl der Gnome-Apps stetig anwächst und dadurch das Konzept der Gnome-Shell konsequent umgesetzt wird, verbessert die Nutzung des Desktops. Komplexere Anwendungen wie etwa eine Fotoverwaltung oder ein Musikplayer fehlen jedoch bislang.

Weitere Neuerungen finden sich in der offiziellen Ankündigung. Der Quellcode von Gnome 3.8 ist aufgeteilt in Kernbestandteile und Apps über die FTP-Server des Projekts verfügbar. Binärpakete für verschiedene Distributionen sollten demnächst folgen.

 Verbesserte Suche und Systemeinstellungen

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JörgLudwig 02. Apr 2013

Vielen Dank für die Ausführliche Antwort! Leider halte ich den Tipp für unseren...

cookiekiller 01. Apr 2013

Elementary ist doch auch nur Ubuntu ..

Hösch 01. Apr 2013

So ging es mir auch, als ich das erste mal vor OSX sass. 2 Minuten später war mir alles...

David64Bit 31. Mär 2013

Interessant. Ich wüsste nicht wie man Windows 7 in all seinen Funktionen nachbauen soll...

joseejd 29. Mär 2013

Dem kann ich mich nur anschließen, ein guter Testbericht. Bin zwar KDE'ler aber ist...



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