Gnome 3.5.3: Zwischenversion zeigt Entwicklungsstand

Mit der Veröffentlichung von Gnome 3.5.3 zeigen die Entwickler den gegenwärtigen Entwicklungsstand der für Ende September 2012 geplanten Version 3.6 des freien Desktops.

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Gnome 3.5.3 zeigt den aktuellen Entwicklungsstand des freien Desktops.
Gnome 3.5.3 zeigt den aktuellen Entwicklungsstand des freien Desktops. (Bild: Gnome.org)

Mit Gnome 3.5.3 haben die Entwickler einen vorläufigen Zwischenstand veröffentlicht. Die nächste stabile Version 3.6 des freien Desktops soll Ende September 2012 erscheinen. Zahlreiche Komponenten werden aller Voraussicht nach in Ubuntu 12.10 integriert. Viel Arbeit wurde in die Neuauflage des API für die E-Mail- und PIM-Software Evolution gesteckt.

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Das neue API des Evolution-Backends Evolution Data Center speichert Konfigurationsdateien künftig nicht mehr umständlich als Gconf-Schlüssel, sondern als Textdateien in einem eigenen Ordner im Homeverzeichnis. Sie werden dort aber weiterhin im XML-Format abgelegt. Damit soll die Migration auf andere Rechner erleichtert werden und veränderte Konfigurationsdateien werden sofort ausgelesen, ohne dass ein Neustart nötig ist. Dazu erhält Evolution einen neuen D-Bus-Dienst, der die Informationen in den Konfigurationsdaten bereitstellt, etwa an Gnomes Schlüsselbund. Außerdem kann Evolution auf Microsofts Exchange Web Services zugreifen.

Später soll die Unterstützung für Smart Cards eingebaut werden. In der Kalender- und Adressbuchansicht soll es künftig eine Schnittstelle für die Baumansicht der Ordner geben. Zusätzlich soll Evolution auf Webkit/GTK+ migriert werden.

Epiphany mit Do-Not-Track

Diese hat der Webbrowser Epiphany bereits erhalten - zumindest in einer ersten noch instabilen Form. Bis zur finalen Version 3.6 soll Webkit als Betaversion integriert worden sein. Die Benutzerschnittstelle wurde besser an den Vollbildmodus angepasst. Das gilt auch für den HTML5-Modus. Zusätzlich unterstützt Epiphany auch Do-Not-Track.

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Die Gnome-Shell wird bereits an die neuen APIs des Evolution Data Centers angepasst. Außerdem erhielt die Benutzeroberfläche zahlreiche zusätzliche Korrekturen und Verbesserungen.

In der Kontenverwaltung Gnome Online Accounts können jetzt standardmäßig Facebook- und Microsoft-Exchange-Konten eingerichtet werden. Links zum Quellcode und die dazugehörigen Release Notes haben die Entwickler auf den Blogseiten des Gnome-Projekts veröffentlicht. Weitere geplante Änderungen sind dort ebenfalls verfügbar.

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