Gnome 3.10 angesehen: Wayland und Apps für Neugierige

Mit Detailverbesserungen am Design und Bugfixes bietet Gnome 3.10 einen stabilen Desktop. Wer es weniger langweilig mag und Herausforderungen sucht, kann mit Gnome 3.10 aber auch neue Apps und Wayland testen, oder noch besser: direkt anfangen, den Code zu hacken und dem Gnome-Team helfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gnome 3.10 ist erschienen.
Gnome 3.10 ist erschienen. (Bild: Gnome)

Seit ungefähr drei Jahren erregen Nachrichten über den Displayserver Wayland, der als designierter X-Nachfolger gilt, in der Linux-Welt regelmäßig Aufsehen. Doch die Distributionen und Desktops hatten bislang ihre Schwierigkeiten, Wayland einer größeren Masse einfach zur Verfügung zu stellen. Mit KDE SC 4.11 und dem nun erschienenen Gnome 3.10 ist es erstmals vergleichsweise einfach möglich, Oberflächen unter Wayland zu testen. Doch Gnome ist unter Wayland als noch sehr experimentell einzustufen und Pakete dafür sind noch rar.

  • Die Gnome-Shell unter Wayland (Screenshots: Sebastian Grüner/Golem.de)
  • Die Gnome-Shell unter Wayland
  • Die Gnome-Shell unter Wayland
  • Software Startseite
  • Überblick über installierte Anwendungen
  • Kategorien-Suche
  • Schlagwortsuche
  • Aktualisierungen samt Beschreibung
  • Musikalbenübersicht
  • Künstlerüberischt
  • Titelübersicht
  • Der eigentliche Player am unteren Fensterrand
  • Darstellung der Dateien bei fehlenden Plugins
  • Gnome-Maps-Suche ...
  • ...und Darstellung
  • Fotos-Übersicht
  • Albenansicht
  • Einstellungen
  • Das neue Statusmenü
  • Der Hintergrund für den Sperrbildschirm lässt sich nun auswählen.
  • Die Onlinekonten unterstützen auch die Protokolle des Telepathy-Frameworks.
  • Die neuen Displayeinstellungen
  • Die automatische Zeitzonenwahl
Die Gnome-Shell unter Wayland (Screenshots: Sebastian Grüner/Golem.de)
Inhalt:
  1. Gnome 3.10 angesehen: Wayland und Apps für Neugierige
  2. Appstream-Appstore für Gnome
  3. Musik ohne Playlist
  4. Statusmenü, Einstellungen und Fazit

Zwar bemüht sich vor allem das Fedora-Projekt darum, Gnome 3.10 samt Wayland im kommenden Fedora 20 zur Verfügung zu stellen, doch die in der Alpha verfügbaren Pakete sind teils noch fehleranfällig. Ebenso ist davon auszugehen, dass nicht alle Distributionen, die Gnome 3.10 als Paket anbieten, den Desktop auch im Wayland-Modus unterstützen werden.

Wayland-Support selbst bauen

So empfiehlt es sich für interessierte Tester, Gnome 3.10 wie im Wiki beschrieben selbst zu kompilieren. Dank des Build-Tools Jhbuild sollte dies erfahrenen Linux-Nutzern nicht allzu viel Kopfzerbrechen bereiten, ist aber je nach verfügbarer Hardware eventuell sehr zeitaufwendig.

Dabei werden sowohl von der Gnome-Shell als auch von der Fensterverwaltung Mutter zwei Binärdateien erzeugt, je eine für X11 und eine für Wayland. Über den Befehl jhbuild run gnome-shell-wayland -r - -mode=user - -wayland lässt sich dann die Gnome-Shell mit Wayland-Unterstützung in einem eigenen Fenster starten. Das Starten der Wayland-Session aus dem Login-Fenster heraus wird jedoch noch nicht unterstützt.

Wayland-Umstieg bis Gnome 3.12 komplett

Stellenmarkt
  1. Prozessmanager (w/m/d) Digitalisierung
    Stadt Erlangen, Erlangen
  2. Senior Projektmanager (m/w/d) klinische Anwendungen
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch
Detailsuche

Die Gnome-Shell ist aber keinesfalls so weit, produktiv unter Wayland verwendet zu werden. So ist der Umgang mit Touchpads etwa noch schwierig und auch Funktionen der Gnome-Shell selbst, wie der Wechsel zwischen Arbeitsflächen, funktionieren noch nicht zufriedenstellend, dessen sind sich auch die Gnome-Entwickler bewusst. Immerhin ist die Wayland-Unterstützung auch explizit für Entwickler und Tester gedacht, und nicht für den Endnutzer. In den kommenden sechs Monaten sollen die restlichen X-Abhängigkeiten überwunden sein und Wayland mit Gnome 3.12 voll unterstützt werden - und das Team scheint auf einem guten Weg, dies zu erreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Appstream-Appstore für Gnome 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nextbox von Nitrokey im Test
Die eigene Cloud im Wohnzimmer

Mit der Nextbox hat Nitrokey eine Cloud für zu Hause entwickelt, um die man sich nicht kümmern muss. Dafür kann man sie auf der ganzen Welt erreichen.
Ein Test von Moritz Tremmel

Nextbox von Nitrokey im Test: Die eigene Cloud im Wohnzimmer
Artikel
  1. Pornografie: Hostprovider soll Xhamster sperren
    Pornografie
    Hostprovider soll Xhamster sperren

    Medienwächter haben den Hostprovider von Xhamster ausfindig gemacht. Dieser soll das Pornoportal für deutsche Nutzer sperren.

  2. SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day
     
    SSDs und Monitore zum Knallerpreis beim Amazon Prime Day

    Wer auf der Suche nach neuer Hardware ist, sollte den Prime Day von Amazon nutzen. Hier warten Rabatte auf alle möglichen Artikel.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. KI: Gesichtserkennung verhindert Anträge auf Arbeitslosengeld
    KI
    Gesichtserkennung verhindert Anträge auf Arbeitslosengeld

    Um Betrug beim Arbeitslosengeld vorzubeugen, setzen US-Staaten auf eine Gesichtserkennung. Das führt zu zahlreichen Problemen.

TheUnichi 27. Sep 2013

...hat ja gar keinen Startknopf....

Benjamin_L 27. Sep 2013

Man muss es einfach mal länger benutzen. Ich will nicht mehr zurück.

Fairy Tail 26. Sep 2013

Wozu braucht man noch minimieren, wenn es Expose und virtuelle dektops gibt? Braucht man...

Thaodan 26. Sep 2013

Also mit KDE geht das.

LG Brent 26. Sep 2013

Habe lange GNOME gerne genutzt, aber mir geht diese Inkonsistenz in Sachen Bedienung und...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day • SSDs (u. a. Crucial MX500 1TB 75,04€) • Gaming-Monitore • RAM von Crucial • Fire TV Stick 4K 28,99€ • Bosch Professional • Dualsense + Pulse 3D Headset 139,99€ • HyperX Cloud II 51,29€ • Apple-Produkte (u. a. iPhone 12 128GB 769€) • TV OLED & QLED [Werbung]
    •  /