Statusmenü, Einstellungen und Fazit

Neben dem Erstellen neuer Apps legen die Designer des Gnome-Teams weiterhin Wert darauf, die Arbeit mit der Desktopumgebung durch kleine Veränderungen zu verbessern. So sind in Gnome 3.10 die Statusmenüs der rechten oberen Ecke zu einem Menü zusammengefasst. Diese kompaktere Ansicht erleichtert klar die Übersicht.

  • Die Gnome-Shell unter Wayland (Screenshots: Sebastian Grüner/Golem.de)
  • Die Gnome-Shell unter Wayland
  • Die Gnome-Shell unter Wayland
  • Software Startseite
  • Überblick über installierte Anwendungen
  • Kategorien-Suche
  • Schlagwortsuche
  • Aktualisierungen samt Beschreibung
  • Musikalbenübersicht
  • Künstlerüberischt
  • Titelübersicht
  • Der eigentliche Player am unteren Fensterrand
  • Darstellung der Dateien bei fehlenden Plugins
  • Gnome-Maps-Suche ...
  • ...und Darstellung
  • Fotos-Übersicht
  • Albenansicht
  • Einstellungen
  • Das neue Statusmenü
  • Der Hintergrund für den Sperrbildschirm lässt sich nun auswählen.
  • Die Onlinekonten unterstützen auch die Protokolle des Telepathy-Frameworks.
  • Die neuen Displayeinstellungen
  • Die automatische Zeitzonenwahl
Das neue Statusmenü
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Das neue Statusmenü ist darüber hinaus dynamischer, da etwa ein drahtloses Netzwerk direkt über das Menü eingerichtet werden kann und nicht verwendete Funktionen einfach ausgeblendet werden, etwa das Bluetooth-Icon. Zum Sperren der Oberfläche, dem Abschalten des Rechners oder dem Wechsel zu den Systemeinstellungen reicht nun ein Klick auf die selbsterklärenden Icons. Die Möglichkeit, einen Nutzer abzumelden, ist jedoch etwas versteckt und sollte offensichtlicher sein.

Auch an den Systemeinstellungen hat das Gnome-Team kleine Verbesserungen vorgenommen. So wird die Zeitzone des Systems nun automatisch nach dem Standort des Rechners ermittelt, falls dies gewünscht ist. Zudem ist es einfacher, Einstellungen am Display vorzunehmen und die Onlinekonten unterstützen nun das Telepathy-Protokoll, womit der Umweg über Empathy zum Einrichten der Chat-Accounts nicht mehr notwendig ist.

Fazit

Es wird Zeit, dass die großen Distributionen und Desktopumgebungen endlich anfangen, das Appstream-Projekt in die Realität umzusetzen und so weiterhin eine benutzerfreundliche Konkurrenz zu Ubuntu oder auch Chrome OS existiert. Dem Appstore Software ist das gelungen, es ist einfach zu bedienen und fügt sich gut in Gnome 3 ein. In den kommenden Monaten müssen die Funktionen jedoch weiter ausgebaut werden, um etwa Bewertungen und Kommentare zu ermöglichen.

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Anwender von Gnome 3.10 können auf die anderen neuen Apps - Fotos, Musik, Maps - aber noch verzichten. Sie sind schlicht nicht über einen längeren Zeitraum produktiv einsetzbar. Zwar sind die Anwendungen deshalb als Vorschau gekennzeichnet, doch das Fehlen der Playlist in Musik etwa macht selbst das Testen der Anwendung unnötig schwierig.

Wie beschrieben, ist auch das Testen der Oberfläche unter Wayland noch mit einigen Hürden verbunden. Die frühe Wayland-Integration ist aber sowieso nur für Entwickler gedacht, die dadurch die Möglichkeit haben sollen, ihre Anwendungen anzupassen, damit der volle Wechsel auf Wayland mit Gnome 3.12 reibungslos funktioniert. Für Interessierte an der neuen Technik gibt es aber auch nicht viel zu sehen, idealerweise ist in der Nutzung der Oberfläche kein Unterschied zwischen X-Server und Wayland spürbar, so weit sind die Gnome-Entwickler aber leider noch nicht.

Gnome 3.10 steht ab sofort zum Download im Quellcode bereit. Sowohl das im November erscheinende Opensuse 13.1 als auch das für Dezember geplante Fedora 20 werden die Oberfläche beinhalten. Pakete für andere Distributionen sollten demnächst folgen.

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TheUnichi 27. Sep 2013

...hat ja gar keinen Startknopf....

Benjamin_L 27. Sep 2013

Man muss es einfach mal länger benutzen. Ich will nicht mehr zurück.

Fairy Tail 26. Sep 2013

Wozu braucht man noch minimieren, wenn es Expose und virtuelle dektops gibt? Braucht man...

Thaodan 26. Sep 2013

Also mit KDE geht das.



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