Gmail: Google verschlüsselt alle E-Mails gegen die NSA
Seit dem 20. März läuft der gesamte Gmail-Verkehr nur noch über eine HTTPS-Verbindung. Das hat Googles Gmail-Sicherheitsingenieur Nicolas Lidzborski in einem Blog bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster). Zwar konnte man schon immer seinen Gmail-Account auf HTTPS einstellen und Google hat HTTPS bereits 2010 zur Standard-Voreinstellung gemacht, doch es soll noch immer eine kleine Gruppe an Usern gegeben haben, die aus Performance-Gründen nur HTTP gewählt haben. Diese Option besteht jetzt nicht mehr. Darüber hinaus verschlüsselt Google den gesamten Gmail-Verkehr innerhalb seiner internen Server.
"Beide Maßnahmen stellen sicher, dass die Daten nicht nur zwischen den Usern und uns sicher sind, sondern dass sie darüber hinaus auch innerhalb unserer Rechenzentren sicher sind – zwei Punkte, die nach den Veröffentlichungen im vergangenen Jahr höchste Priorität bei uns bekamen", schrieb Lidzborski in seinem Blog. Damit spielte er auf die Berichte des Whistleblowers Edward Snowden an, wonach die NSA heimlich die Rechenzentren von Yahoo und Google ausspioniert.
Gmail: 99,978 Prozent Verfügbarkeit
Lidzborski berichtete auch über die Verfügbarkeit des Gmail-Dienstes, die nach einigen Ausfällen im vorigen Jahr in die Kritik geraten war. "Im Jahr 2013 betrug die Verfügbarkeit 99,978 Prozent, das bedeutet eine Ausfallzeit von weniger als zwei Stunden im gesamten Jahr", sagte er.
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