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Gmail-Client: Shortwave will das neue Inbox sein

Das Startup Shortwave stellt sein neues E-Mail -Interface vor, das zahlreiche Funktionen von Googles Inbox aufgreift.
/ Tobias Költzsch
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Die Übersicht von Shortwave (Bild: Shortwave)
Die Übersicht von Shortwave Bild: Shortwave

Mit Shortwave hat das von ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründete gleichnamige Startup einen neuen E-Mail-Client für Gmail-Konten vorgestellt. Shortwave(öffnet im neuen Fenster) bietet zahlreiche Funktionen an, die Google in seinem vor Jahren eingestellten Client Inbox verwendet hatte. Nutzer sollen ihre E-Mails mit Shortwave besser organisieren können als mit dem eigentlichen Gmail-Client.

Shortwave organisiert beispielsweise E-Mails nach wesentlich mehr Kategorien als Gmail – so, wie es auch bei Inbox der Fall war. Durch Drag & Drop können E-Mails aus den Bundles genannten Kategorien herausgezogen und am oberen Rand der Übersicht angepinnt werden.

Außerdem werden E-Mails wie Tasks behandelt und können entsprechend abgehakt werden – eine Funktion, die Gmail in dieser Form immer noch nicht integriert hat. Nutzer können auch ganze Kategorien von E-Mails abhaken.

E-Mails werden wie Unterhaltungen dargestellt

Außerdem stellt Shortwave E-Mail-Unterhaltungen als Threads dar, inklusive einer Anzeige, wer aktuell tippt. Dadurch können beispielsweise Unternehmen das klassische Medium E-Mail wie ein Kurznachrichtensystem verwenden – was komplett konträr zu den Vorstellungen von Unternehmen wie Slack steht. Diese wollen die E-Mail eigentlich durch Kurznachrichten ersetzen. In sogenannten Channels können mehrere Nutzer sich zu einem Thema austauschen und auch externe Nutzer einbinden.

Shortwave vorgestellt (Herstellervideo)
Shortwave vorgestellt (Herstellervideo) (01:40)

In Shortwaves E-Mail-Konversationen lassen sich Teilnehmer hinzufügen, diese erhalten dann auch Zugriff auf die bisherigen Nachrichten. Außerdem können Teilnehmer der Unterhaltung markiert und so benachrichtigt werden. Durch Emojis und einen integrierten Giphy-Gif-Support sollen Nutzer ihren Nachrichten eine persönliche Note verleihen können.

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Shortwave kann kostenlos verwendet werden, dann haben Nutzer allerdings nur Zugriff auf ihre E-Mails der vergangenen 90 Tage. In Unterhaltungen können maximal zehn Personen eingebunden werden, bis zu fünf Channels sind möglich. In der Bezahlversion gibt es diese Einschränkungen nicht, dann kostet Shortwave pro Nutzer 9 US-Dollar im Monat.

Da Shortwave kein E-Mail-Hoster ist, müssen sich Nutzer mit ihrem Gmail-Konto anmelden und dem Client Zugriff auf die Inhalte geben. Shortwave steht als Desktop-Applikation und als App für Android und iOS zur Verfügung.


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