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Der Mittelklasse-Chip GM107 könnte bald einen großen Bruder bekommen.
Der Mittelklasse-Chip GM107 könnte bald einen großen Bruder bekommen. (Bild: Chinadiy)

GM200 und GM204: Nvidias große Maxwell-GPUs zeigen sich beim Zoll

Der Mittelklasse-Chip GM107 könnte bald einen großen Bruder bekommen.
Der Mittelklasse-Chip GM107 könnte bald einen großen Bruder bekommen. (Bild: Chinadiy)

Aus Zollunterlagen gehen die Namen von Nvidias nächsten GPUs für Desktop-Grafikkarten hervor. Gleichzeitig geben die Daten Hinweise auf den Entwicklungsstand - der Marktstart dürfte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

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Bisher gibt es Nvidias nächste GPU-Architektur, Codename Maxwell, nur auf Grafikkarten der Mittelklasse und bei Notebook-Modulen - am meisten erwartet wird von PC-Spielern aber eine neue, große GPU für Desktop-Grafikkarten. Die bisherigen Topmodelle, GTX-780 Ti, Titan und Titan Black, basieren allesamt noch auf der Kepler-Architektur.

  • In der Zoll-Datenbank Zauba finden sich der GM200...  (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auch der GM204. (Screenshot: Golem.de)
In der Zoll-Datenbank Zauba finden sich der GM200... (Screenshot: Golem.de)

Daher lauten auch die Modellnummern der Grafikchips mit einem K für Kepler GK110 und GK104. Die Maxwell-Nachfolger namens GM200 und GM204 sind aber offenbar bereits in Form von ersten Prototypen fertiggestellt. Dies geht jedenfalls aus der indischen Webseite Zauba hervor, welche die Zollunterlagen für Import und Export nach und von Indien veröffentlicht.

Sucht man dort nach GM200 oder nach GM204 finden sich Einträge, die den Import der GPUs von Taiwan nach Indien anzeigen. In Taiwan befindet sich der Nvidia-Partner TSMC, welcher die Grafikprozessoren herstellt. Im indischen Bangalore, das als Zielflughafen des Luftfrachtimports angegeben ist, unterhält Nvidia eigene Niederlassungen. All das sind deutliche Hinweise darauf, dass die losen GPUs derzeit wohl in Indien auf Protoypen von Grafikkarten montiert und getestet werden. Das erledigte Nvidia bisher vor allem in seiner Zentrale im kalifornischen Santa Clara, auch aus den USA gab es laut Zauba in der letzten Zeit Importe nach Bangalore. Bilder von angeblichen Protoypen-Boards mit dem GM204 waren vor kurzem auch auf der Webseite Gamersky aufgetaucht.

Stepping A1 scheint schon erreicht

Die Beschreibung der GPUs in der Zolldatenbank weist auch das Kürzel "A1" auf, was auf die Revision der Chips in Form ihres Steppings hindeutet. Die ersten funktionierenden Protoypen tragen in der Halbleiterbranche die Bezeichnung A0, A1 ist schon die weiterentwickelte Version. Ein B-Stepping ist eine größere Überarbeitung, den Verkaufsstart geben die Chiphersteller manchmal auch schon mit einem A2- oder A3-Stepping frei. Das handhabt jedes Unternehmen anders, auch weil die Kriterien für einen neuen Buchstaben nicht branchenübergreifend genau festgelegt sind.

Es ist also davon auszugehen, dass Nvidia bald mit dem Stepping A2 oder A3 die Serienproduktion seiner neuen Grafikkarten aufnehmen könnte. Ähnlich war das nach bis heute unbestätigten Angaben auch bei der Kepler-Generation. Die entsprechenden Grafikkarten könnten dann GTX-880 oder Titan II heißen. Wann sie auf den Markt kommen, dürfte nicht nur am Fortschritt bei der Entwicklung liegen, sondern auch daran, ob und wann AMD seine bisher nur als Gerücht existierende Single-GPU-Karte 295X mit dem vergrößerten Chip Hawaii XTX offiziell vorstellt.


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