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Glücksspiel: US-Handelsbehörde untersucht Lootboxen

Jetzt wird es ernst für Firmen, die ihr Geld mit Lootboxen verdienen: Die US-Handelsbehörde FTC hat angekündigt, dass sie sich mit den in Spielen wie Overwatch und Counter-Strike verwendeten Glücksspielelementen beschäftigen wird.

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Lootbox in Overwatch
Lootbox in Overwatch (Bild: Blizzard)

Bei einer Anhörung des Senats in Washington am 27. November 2018 hat Joseph Simons, Chef der Federal Trade Commission (FTC), gesagt, dass sich die Beamten der Handelsbehörde in den kommenden Monaten mit dem Thema des Glücksspiels in Games beschäftigen würden. Hintergrund ist laut Medienberichten wie Variety eine schon etwas ältere Forderung von Maggie Hassan, Senatorin der Demokratischen Partei, aus New Hampshire.

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Konkret geht es um sogenannte Lootboxen, die Nutzer für echtes Geld in Titeln wie Overwatch, Counter-Strike und in sehr vielen Free-to-Play-Spielen erhalten. Welche Ingame-Extras dann in den virtuellen Schatzkisten sind, stellt sich erst nach dem Kauf heraus. Ähnlich wie an einer Losbude kann es sich wertlosen Schund handeln, aber auch um besonders starke oder schöne Waffen.

Maggie Hassan hatte sich im April 2018 an den Branchenverband Entertainment Software Ratings Board (ESRB) mit der Forderung gewandt, sich vor allem mit den Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche zu beschäftigen und gegebenenfalls Lösungsverschläge zu unterbreiten. Mit den Ergebnissen ist Hassan offensichtlich unzufrieden, so dass sie nun wie angekündigt die FTC einschaltet. Die Politikerin hat während der Anhörung gesagt, dass der Umsatz mit Lootboxen weiter stark wachse und laut Marktforschern im Jahr 2022 rund 50 Milliarden US-Dollar erreichen werde.

Dass sich nun die FTC einschaltet, ist für die die Anbieter der Spiele eine Gefahr. Die Handelsbehörde ist finanziell gut ausgestattet, ihre Forschungsergebnisse und Empfehlungen etwa für neue Gesetze werden in der Politik ernst genommen. Damit könnte das Geschäft mit den Glücksspielelementen erstmals in den USA eingeschränkt werden - und damit in einem der wichtigsten Spielemärkte.

In den vergangenen Monaten gab es in Belgien, den Niederlanden sowie in Japan und China teils Verbote, teils Einschränkungen. Beispielsweise müssen die Inhalte der Lootboxen beim Kauf gezeigt werden. In einer Reihe weiterer Länder beschäftigen sich die Behörden derzeit mit dem Thema. Deutschland ist an der Initiative nicht beteiligt - vor allem, weil hierzulande nicht der Bund, sondern einzelne Länder zuständig wären.

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andy01q 30. Nov 2018

Das sind zwei unterschiedliche ähnliche Dinge. Der Trick mit der ingame-Währung, die...

andy01q 30. Nov 2018

Bei Youtube gibt es eine Geschichte in der jemand sich in WoW einen Zylinder aufgesetzt...

Arkarit 30. Nov 2018

Was mich mal interessieren würde: Auf was für Studien stützt ihr euch, welche...


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