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Glücksspiel in Games:
Jugendschutz ohne Killerspiel-Debatte 2.0

Sollten Lootboxen verboten werden? Experten haben sich in Berlin darüber ausgetauscht – überraschend war vor allem das Wie.
/ Daniel Ziegener
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Der Druck auf Lootboxen steigt. (Bild: KI-generiert mit Bing Image Creator)
Der Druck auf Lootboxen steigt. Bild: KI-generiert mit Bing Image Creator

Wenn über die Regulierung von Computerspielen diskutiert wird, kommen bei vielen Gamerinnen und Gamern wohl schlechte Erinnerungen an die Killerspieldebatte der 2000er Jahre zurück. Damals diskutierte die Politik mit viel Eifer und wenig Sachverstand über ein Verbot von Spielen mit Gewaltdarstellungen. Anders als damals will heute niemand mehr Computerspiele pauschal verteufeln, ein Verbotsantrag steht aber dennoch wieder im Raum.

Dabei geht es allerdings nicht mehr um Counter-Strike und Crysis, sondern auf den ersten Blick vermeintlich harmlose Spiele wie EA Sports FC oder Genshin Impact. Gewalt ist hier nicht das Problem, sondern die Nähe dieser Titel zum Glücksspiel. Ausgerechnet der staatliche Glücksspielanbieter Westlotto lud deshalb am 22. Februar 2024 zu einer Expertenrunde in Berlin ein, bei der Jugendschützer und Wissenschaftler über das Problem aufklären sollten.

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