Abo
  • IT-Karriere:

Glu Mobile: Multiplayerdienst Gamespy wird eingestellt

Vor Jahren lief ein Großteil der Multiplayermatches über den Dienst Gamespy, nun wird er Ende Mai 2014 eingestellt. Bei einigen Spielen sorgt das für Probleme.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Gamespy
Logo von Gamespy (Bild: Gamespy Industries)

Zum 31. Mai 2014 wird der Multiplayerdienst Gamespy eingestellt. Das schreiben die verantwortlichen Unternehmen auf der offiziellen Webseite; Gamespy gehört seit August 2012 zum US-Unternehmen Glu Mobile, das sein Geld eigentlich mit der Entwicklung und Vermarktung von Mobilegames verdient. Mit der Spielewebseite Gamespy hat der jetzt vor der Einstellung stehende Dienst schon länger nichts mehr zu tun: Gamespy.com wurde Anfang 2013 vom Verlag Ziff Davis übernommen.

Stellenmarkt
  1. Ecologic Institut gemeinnützige GmbH, Berlin
  2. BWI GmbH, Berlin, München, Meckenheim, Bonn

Gründe für das Aus des Multiplayerdienstes Gamespy werden öffentlich nicht genannt. Das 1997 gestartete Angebot gehörte jahrelang zu den Marktführern bei der Ermöglichung von Multiplayermatches, eines der bekannteren Angebote war etwa die Serversuchmaschine Gamespy Arcade.

Viele bekannte Spiele setzten auf den Service auf, etwa Age of Empires, Quake, Counter-Strike und die Battlefield-Serie. Seitdem immer mehr Publisher auf eigene Angebote setzten und dazu die Konkurrenz der von den Konsolenherstellern selbst betriebenen Server kam, hatte es Gamespy zunehmend schwer.

Dem US-Magazin Polygon.com haben einige Publisher erklärt, dass es wegen der Einstellung von Gamespy durchaus Probleme mit ihren Spielen geben könnte. So setzt Bohemia Interactive gleich mit einer Reihe von Titeln, allen voran Arma 3, auf den Service - an einem endgültigen Wechsel zu Steam wird laut dem offiziellen Forum aber schon gearbeitet. Auch Capcom ist betroffen, derzeit wird nach Lösungen gesucht.

Nachträglich wird nun auch klar, warum Nintendo die Netzwerkfunktionen von Spielen auf der Wii und dem DS seit März 2014 nicht mehr unterstützt: Die Spiele hatten ebenfalls Middleware von Gamespy verwendet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 16,49€
  3. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  4. 64,99€ (Release am 25. Oktober)

Z101 06. Apr 2014

Nintendo entscheidet bei eigenen Spielen offensichtlich von Fall zu Fall wie die Online...

Myxier 06. Apr 2014

Hihi, er schwimmt gegen den Strom.

Rulf 06. Apr 2014

das lief praktisch unsichtbar im hintergrund...wenn die onlinefunktionen deiner älteren...

Rulf 06. Apr 2014

und tunngle bietet im prinzip die gleiche funktionalität wie solche spielvermittler wie...


Folgen Sie uns
       


E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht

Die Ingolstädter Firma E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse. Golem.de hat sich die Umrüstung vorführen lassen.

E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht Video aufrufen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

Pixel 4 XL im Test: Da geht noch mehr
Pixel 4 XL im Test
Da geht noch mehr

Mit dem Pixel 4 XL adaptiert Google als einer der letzten Hersteller eine Dualkamera, die Bilder des neuen Smartphones profitieren weiterhin auch von guten Algorithmen. Aushängeschild des neuen Pixel-Gerätes bleibt generell die Software, Googles Hardware-Entscheidungen finden wir zum Teil aber nicht sinnvoll.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Pixel 4 Google will Gesichtsentsperrung sicher machen
  2. Google Pixel 4 entsperrt auch bei geschlossenen Augen
  3. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein

IT-Freelancer: Paradiesische Zustände
IT-Freelancer
Paradiesische Zustände

IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie. Das unternehmerische Risiko ist in der heutigen Zeit für gute IT-Freelancer gering, die Gefahr der Scheinselbstständigkeit aber hoch.
Von Peter Ilg

  1. Change-Management Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
  2. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  3. MINT Werden Frauen überfördert?

    •  /