Abo
  • Services:

Globalstar: Amazon testet Betrieb von eigenem mobilen Internetdienst

Auf Satellitenfrequenzen testet Amazon einen mobilen Datendienst. Partner ist Globalstar, der seine Frequenzen bereitstellte.

Artikel veröffentlicht am ,
Arbeit an einem Globalstar-Satelliten im Jahr 2010
Arbeit an einem Globalstar-Satelliten im Jahr 2010 (Bild: Vincenzo Pinto/AFP/GettyImages)

Amazon hat einen Testlauf für einen eigenen Dienst für mobiles Internet durchgeführt. Das hat die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren. Das Netzwerk wurde im kalifornischen Cupertino auf Frequenzen des Satellitennetzbetreibers Globalstar betrieben.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. engelbert strauss GmbH & Co. KG, Biebergemünd

Ob der Test fortgeführt wird, sei nicht bekannt. Verantwortlich war das Lab126, der Forschungsbereich des Internethändlers, wo auch das Kindle entwickelt wurde.

Amazon hat den Bericht nicht kommentiert. Globalstar hat einen Kommentar zu dem Bericht abgelehnt.

Amazon hätte Bedarf an einem eigenen Netzwerk für mobiles Internet: Der Konzern investiert massiv in Rechte, um seinen Kindle-Nutzern Filme und Musik bieten zu können. Die Ausgaben für Technik und Content stiegen im vergangenen Berichtszeitraum von 1,08 Milliarden US-Dollar auf 1,59 Milliarden US-Dollar.

Amazon arbeitet laut einem unbestätigten Bericht auch an einem Smartphone mit 3D-Display. Wie das Wall Street Journal im Mai 2013 von Insidern erfahren hatte, waren noch ein weiteres Smartphone und ein Streaming-Audio-Gerät im Lab126 in Vorbereitung. Möglich sei aber auch, dass die Geräte wegen zu hoher Kosten oder mangelnder Performance nicht auf den Markt kommen.

Amazon entwickelt auch eine Set-Top-Box für Streaming-Videos, die noch 2013 erscheinen und Kindle TV heißen könnte. Amazon wolle so mehr Nutzer für sein Video-on-Demand-Angebot gewinnen. Das Projekt wird bei Amazon von dem früheren Cisco-Vice-President Malachy Moynihan geleitet, der auch bereits neun Jahre bei Apple gearbeitet hat.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Vive Pro vorbestellbar
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
    2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

      •  /