• IT-Karriere:
  • Services:

China träumt von weltumspannendem Hochgeschwindigkeits-Zugnetz

In Europa haben die Konstrukteure den Tunnel dagegen als Röhre bohren lassen. Die Japaner haben ihren sogar gesprengt - bis zu hundert Meter unter dem Meeresgrund, was zu einer Gesamttiefe von 240 Metern führt. Die japanischen Baumannschaften hatten trotz des großen Abstands immer wieder Ärger mit Lecks und Wassereinbrüchen. Das gibt einen Vorgeschmack darauf, wie viel Ärger ein Projekt mit doppelter Tunnellänge noch machen kann.

Stellenmarkt
  1. GELSENWASSER AG, Gelsenkirchen
  2. AUSY Technologies Germany AG, München

Doch China wäre nicht China, wenn es sich von solchen Bedenken abschrecken ließe. Ingenieuren zufolge ist das Projekt das zweitaufwendigste Bauprojekt in der Menschheitsgeschichte seit dem Drei-Schluchten-Damm - aber auch den haben sie schließlich bewältigt, wenn auch mit gemischtem Erfolg.

Ein Tunnel von Russland nach Alaska

Bei ehrgeizigen Verkehrsvorhaben denkt China sogar noch weiter - und tief in ein Zeitalter nach dem Ende des Erdöls hinein. Ein weiterer Mega-Tunnel könnte die Beringstraße unterqueren und damit Russland an Alaska mit einer Zugstrecke anbinden. Es fehlen bloß noch die Anschlüsse durch Kanada in die USA, und einem weltumspannenden Hochgeschwindigkeits-Zugnetz steht nichts mehr im Wege.

Grund für den Auftrieb für die Eisenbahner-Träume ist die politische Großwetterlage. Seitdem Russlands Präsident Wladimir Putin infolge der Ukraine-Krise stärker auf den Bündnispartner China angewiesen ist, zeigt er sich plötzlich offen für Hochgeschwindigkeits-Zugstrecken durch das eigene Territorium - nach chinesischem Standard. Plötzlich scheinen Schnellstrecken von Moskau bis Peking denkbar.

Das kommunistische China setzt damit eine Tradition von gewaltigen Großprojekten fort, die tief in die Zeit der alten Kaiser zurückreicht. Auch die Große Mauer ist das gewaltigste Bauwerk seiner Art, genauso wie der Kaiserkanal, der kürzlich vom Süd-Nord-Frischwasserkanal im eigenen Land übertroffen wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Konstruktion ist vergleichsweise zerbrechlich
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Super Mario 3D World + Bowser's Fury + Amiibo-Doppelpack Katzen-Mario/Katzen-Peach für 64...
  2. (u. a. Apple MacBook Air M1 13,3 Zoll 8GB 256GB SSD 7-Core GPU für 999€, Apple AirPods Pro für...
  3. (u. a. LG OLED65CX9LA 65 Zoll OLED 120Hz + LG Velvet Smartphone für 1.799€, 2x Sandisk Extreme...

Neuro-Chef 17. Mär 2015

Verwechsle mal die technologischen Fähigkeiten und für Großprojekte bereitgestellten...

Neuro-Chef 17. Mär 2015

Ich habe Flugangst, aber in China 100km unter dem Meer durchfahren würde ich ganz sicher...

Der Held vom... 12. Mär 2015

Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Chinesen trotz (oder gerade wegen) der...

__destruct() 12. Mär 2015

Wobei 200! natürlich...

honk 10. Mär 2015

Und wodurch sollen die sterben? An Altersschwäche weil sich der Tunnelbau so lange...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /