Globalconnect: Neuer FTTH-Anbieter nutzt das Deutsche-Bahn-Glasfasernetz

Ein neuer Glasfaser-Anbieter in Deutschland setzt auf den Backbone der Deutschen Bahn sowie DB Broadband: Homenet 1.000 kostet 39,99 Euro monatlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Gold liegt dicht neben der Schiene.
Das Gold liegt dicht neben der Schiene. (Bild: DB Broadband)

Der neue Glasfaseranbieter Globalconnect nutzt die Infrastruktur der Deutschen Bahn. Das sagte Christian Breidenbach-Kaack, Country Manager Deutschland des dänischen Unternehmens, im Gespräch mit Golem.de. "Globalconnect nutzt das DB-Glasfasernetz, um den eigenen Glasfaserbackbone zu erweitern. Globalconnect muss nicht erst aufwendig ihren Glasfaserbackbone in die Region erweitern, was je nach Länge einige Jahre in Anspruch nehmen kann, sondern kann direkt ein Glasfasernetz im Ort aufbauen, weil die Anbindung an den Glasfaserbackbone mit dem DB-Glasfasernetz realisiert wird."

Stellenmarkt
  1. Netzwerkarchitekt / -engineer (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Bayreuth
  2. Chief Information Security Officer (w/m/d)
    Regierungspräsidium Freiburg, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Die Deutsche Bahn macht bisher wenig über neue Partnerschaften ihrer Glasfaser-Tochter DB-Broadband öffentlich. 18.500 Kilometer des rund 33.000 Kilometer langen Bahnnetzes sind mit Glasfaser ausgerüstet. Die Bahn nutzt derzeit nur einen kleinen Teil der Kapazität entlang ihrer Strecken selbst. Im vergangenen Jahr schuf der Konzern die Broadband-Gesellschaft, die unter anderem unbeleuchtete Glasfaser (Dark Fiber) an Dritte vermietet. 18 Kunden seien dafür bereits gewonnen worden, dazu gehörten Stadtwerke und Telekommunikationsunternehmen. Die Gesellschaft vermietet aber auch die passive Infrastruktur, also vorhandene Kabelschächte, in denen bislang noch keine Glasfaser verlegt ist.

Globalconnect: Backbone von rund 5.000 Kilometern

Globalconnect verfügt nach eigenen Angaben über ein Glasfasernetz von rund 74.500 Kilometern Länge in Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Deutschland und hat 300.000 Geschäfts- und Privatkunden. "In Deutschland erstreckt sich unser Backbone auf rund 5.000 Kilometer. Unser Netz bauen wir kontinuierlich aus, um noch mehr Regionen zu erschließen", sagte Breidenbach-Kaack.

Mit der Produktmarke Homenet liefert Globalconnect Privatkunden aktuell im Download 1.000 MBit/s und 500 MBit/s im Upload. Der Tarif Homenet 1.000 - 24 M kostet 39,99 Euro monatlich, dazu kommen Anschlusskosten und eine Einrichtungsgebühr. Die Vertragslaufzeit geht über 24 Monate. Ein Blick nach Schweden zeige, dass im Privatkundenbereich dort bereits seit Jahren "bezahlbare Bandbreiten von 1.000 MBit/s auf Glasfaserinfrastruktur Realität sind. Im Geschäftskundenbereich sind Bandbreiten von 10.000 MBit/s nicht selten." Grundlage sei die flächendeckende Glasfaserinfrastruktur in Schweden. "Die Stadt Stockholm hat mittlerweile eine 99%ige Glasfaserversorgung, an der Globalconnect mitgewirkt hat", erklärte Breidenbach-Kaack.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streit mit Magnus Carlsen
Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben

Schachweltmeister Magnus Carlsen wirft dem Großmeister Hans Niemann Betrug vor - eine neue Untersuchung stärkt die Vorwürfe.

Streit mit Magnus Carlsen: Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben
Artikel
  1. Airpods Pro 2 im Test: Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus
    Airpods Pro 2 im Test
    Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus

    Mit sinnvollen Änderungen sind die Airpods Pro 2 das Beste, was es derzeit an ANC-Hörstöpseln gibt. Aber Apples kundenfeindliche Borniertheit nervt.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  2. Vodafone und Telekom: Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest
    Vodafone und Telekom
    Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest

    Die Telekom liegt beim Datenvolumen klar vor Vodafone. Es gab in diesem Jahr besonders viel Roaming durch ausländische Netze.

  3. Dr. Mike Eissele: Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben
    Dr. Mike Eissele
    "Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie man sich auf eine Arbeitswelt ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /