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Globalconnect: Deutsche Bahn muss Glasfaserkabel zulassen

Die Bundesnetzagentur macht Druck für den Breitbandausbau an der Schiene. Über den Hindenburgdamm zwischen Sylt und dem Festland muss die Deutsche Bahn die dänische Globalconnect ein Glasfaserkabel ziehen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hindenburgdamm
Hindenburgdamm (Bild: Ralf Roletschek/GNU Free Documentation License, Version 1.2)

Die Deutsche Bahn muss dem dänischen Telekommunikationsbetreiber Globalconnect innerhalb eines Monats ein Angebot für die Mitnutzung des Hindenburgdamms zwischen Sylt und dem Festland zur Verlegung eines Glasfaserkabels vorlegen. Das hat die Bundesnetzagentur am 28. Januar 2014 angeordnet. Für den Fall, dass die Bahn dem nicht vollständig und fristgerecht nachkommt, droht ein Zwangsgeld von 75.000 Euro, erklärte die Behörde.

Inhalt:
  1. Globalconnect: Deutsche Bahn muss Glasfaserkabel zulassen
  2. Bahn weist Schuld von sich

Globalconnect betreibt in Norddeutschland, Dänemark und Schweden ein Glasfasernetzwerk mit der Länge von 11.000 Kilometern. "1999 wurden über 1,2 Milliarden US-Dollar in den Netzausbau investiert. Die Glasfaser-Ringtrasse, die Hamburg und Kopenhagen verbindet, ging im Dezember 2000 in Betrieb", erklärte das Unternehmen.

Die Regulierungsbehörde hatte bereits im März vergangenen Jahres dazu eine Anordnung getroffen, die vier Streckenabschnitte in Norddeutschland betraf. Telekommunikationsunternehmen können die Infrastruktur der Bahn mitnutzen, wenn sich dadurch Glasfaserkabel schneller und kostengünstiger verlegen lassen, hieß es in der Entscheidung. "Die Bundesnetzagentur achtet darauf, dass Entscheidungen, die den Breitbandausbau in Deutschland voranbringen sollen, von allen Unternehmen vollständig umgesetzt werden. Ich gehe davon aus, dass die Bahn nun kooperiert und umgehend ein Angebot für die Mitnutzung des Hindenburgdammes vorlegen wird, das unseren Vorgaben entspricht", sagte Jochen Homann, der Chef der Bundesnetzagentur. Als für eine Mitnutzung infrage kommende Teile der Eisenbahninfrastruktur wurden Kabelführungssysteme wie Kabeltröge und Leerrohre, Brücken, Böschungen und Dämme identifiziert. Der Hindenburgdamm sei aufgrund seiner besonderen Lage im Wattenmeer nicht vergleichbar mit anderen Bahnstrecken oder -dämmen, erklärte die Bahn.

Bahn weist Schuld von sich 
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MarioWario 30. Jan 2014

Semaphore sind da gewiß mit im Spiel :-)


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