Gleichstellung: Männer verdienen bei Google einer Studie zufolge weniger

Laut Google hat eine Gleichstellungsstudie ergeben, dass mehr Männer als Frauen von ungleicher Bezahlung betroffen sind. Das sehen Programmiererinnen in einer Sammelklage anders.

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Google-Streik gegen Sexismus in Zürich im November
Google-Streik gegen Sexismus in Zürich im November (Bild: Google)

Eine Studie von Google zum Thema gleiche Bezahlung für Frauen und Männer ist zu dem Ergebnis gekommen, dass mehr Männer als Frauen ein Anrecht auf eine Gehaltserhöhung hatten. Wie die New York Times unter Berufung auf einen Blogbeitrag der Beauftragten für Gehaltsgleichstellung, Lauren Barbato, berichtet, wurde festgestellt, dass Tausende Männer für ähnliche Arbeiten weniger Geld als Frauen bekommen.

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Infolge der Studie, die seit 2012 jährlich durchgeführt wird, erhielten 10.677 Beschäftigte in diesem Jahr eine Nachzahlung in Höhe von insgesamt 9,7 Millionen US-Dollar. Etwa 69 Prozent der Belegschaft des Unternehmens sind männlich, sie bekamen einen höheren Prozentsatz des Geldes. Die genaue Anzahl der Männer, die Erhöhungen erhielten, wurde nicht genannt.

Um das Gehalt eines Mitarbeiters festzulegen, nutzt Google einen Algorithmus, der Faktoren wie Leistung, Standort und Position verwendet. Als nächstes können Manager subjektive Faktoren wie Zukunftschancen im Unternehmen berücksichtigen.

Google steht in der Frage unter Druck, was auch der Grund für den Blogbeitrag von Barbato sein kann. Die Höhe der Gehälter kennt der Konzern nur selbst. Kelly Ellis, eine ehemalige Google-Entwicklerin und Beteiligte an einer Gleichstellungssammelklage gegen das Unternehmen, erklärte in ihrer gerichtlichen Einreichung, dass Google sie 2010 trotz ihrer vierjährigen Erfahrung als Level-3-Angestellte eingestellt habe, eine Kategorie für neue Softwareentwickler, die kürzlich das College besucht haben. Innerhalb weniger Wochen sei ein männlicher Entwickler, der vier Jahre zuvor sein Studium abgeschlossen hatte, in das Team von Ellis eingestellt worden - als Beschäftigter der Stufe 4. Dies bedeutete, dass er ein höheres Gehalt erhielt und mehr Gelegenheiten für Prämien, Gehaltserhöhungen und Aktienoptionen hatte. Andere männliche Teams, deren Qualifikationen gleich oder geringer waren als ihre, wurden ebenfalls mit Stufe 4 eingestellt, heißt es in der Klage.

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