• IT-Karriere:
  • Services:

Glaukar 3.1/ 97mm: Objektiv von 1910 bei Kickstarter als Neuauflage

Zwei deutsche Fotografen wollen via Crowdfunding ein Objektiv von 1910 wiederveröffentlichen. Das Emil Busch Glaukar 3.1/ 97mm passt aber an moderne Kameras.

Artikel veröffentlicht am ,
Emil Busch Glaukar 3.1/ 97mm
Emil Busch Glaukar 3.1/ 97mm (Bild: Kickstarter)

Die Fotografen Benedikt Ernst und Firat Bagdu wollen das Objektiv Glaukar 3.1/ 97mm aus dem Jahr 1910 wiederauflegen und haben dazu eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen. Die Konstruktion des Objektivs stammt aus der Fabrik der Emil Busch AG, die später in Rathenower Optische Werke umbenannt wurde. Es wurde ursprünglich für Plattenkameras konzipiert, Emil Busch gilt als Erfinder des modernen Weitwinkelobjektivs. Die Neuauflage passt an moderne DSLRs und wirkt dort wie ein leichtes Teleobjektiv.

Objektivkorrektur für Astigmatismus und chromatische Aberrationen

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Unterföhring
  2. Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg

Das Objektiv soll wie sein Vorbild Astigmatismus und chromatische Aberrationen durch seine Konstruktion korrigieren und schon bei Offenblende scharf sein. Die Neuauflage arbeitet mit einer Naheinstellgrenze von 1,5 Metern und soll an DSLRs und spiegellose Systemkameras von Nikon, Canon, Sony, Fuji und Leica passen. Ein Exemplar kostet ab rund 750 US-Dollar und soll im Mai 2018 geliefert werden. Das Mindestziel von 60.000 US-Dollar wurde mit der Kampagne bereits erreicht. Gebaut wird das Objektiv in Wetzlar.

Historische Objektive haben Tradition bei Kickstarter

Das Emil-Busch-Objektiv ist nicht das erste historische Objektiv, das über Kickstarter neuaufgelegt wird. Das Lomography Daguerreotype Achromat 2.9/64 ist der Nachbau einer Objektkonstruktion von Charles Chevalier aus dem Jahr 1838, die ebenfalls mit Hilfe von Crowdfunding neu aufgelegt und leicht verbessert werden konnte.

Auch das Trioplan f2.9/50 Meyer-Optik, das eine 100 Jahre alte Objektivkonstruktion darstellt, wurde an moderne Digitalkameras angepasst und per Crowdfunding finanziert.

2013 wurde das Porträtobjektiv 85mm f/2,2 von József Petzvál aus dem Jahr 1840 in einer leicht modernisierten Fassung über Kickstarter finanziert. Damals kamen knapp 1,4 Millionen US-Dollar über die Crowdfunding-Kampagne zusammen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 129€ (Bestpreis mit Saturn. Vergleichspreis 159,99€ + Versand)
  2. (u. a. Total War: Warhammer II für 24,99€, Halo Wars 2 (Xbox One / Windows 10) für 10,49€ und...
  3. 1,99€
  4. (u. a. Ecovacs Robotics Deebot Ozmo 905 heute für 333€, Philips 58PUS6504/12 für 399€, JBL...

Pjörn 21. Jul 2017

Man könnte hier aber auch genauso argumentieren, dass es eben genau dann kein moderner...

t3st3rst3st 21. Jul 2017

"Emil Busch AG, die später in Rathenower Optische Werke umbenannt wurde." Sicher...

Herr Ahlers 20. Jul 2017

...eher für ambitionierte Fotografen, die schon immer einen bestimmten Look erzielen...

ArcherV 20. Jul 2017

Man könnte auch einfach den korrekten Fachbegriff "DSLM" benutzen - vor allem wenn man...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate Xs im Test

Das Mate Xs von Huawei ist ein Smartphone mit faltbarem Display - und für uns das erste, das vom Design her alltagstauglich ist. Das dürfte allerdings zu Lasten der Widerstandsfähigkeit gehen.

Huawei Mate Xs im Test Video aufrufen
Drohnen in der Stadt: Schneller als jeder Rettungswagen
Drohnen in der Stadt
Schneller als jeder Rettungswagen

Im Hamburg wird getestet, wie sich Drohnen in Städten einsetzen lassen. Unter anderem entsteht hier ein Drohnensystem, das Ärzten helfen soll.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Umweltschutz Schifffahrtsamt will Abgasverstöße mit Drohnen verfolgen
  2. Coronakrise Drohnen liefern Covid-19-Tests auf schottische Insel
  3. Luftfahrt Baden-Württemberg testet Lufttaxis und Drohnen

FAQ: Was man über die Corona-App der Regierung wissen muss
FAQ
Was man über die Corona-App der Regierung wissen muss

Golem.de beantwortet die wichtigsten Fragen zu Technik, Nutzen und Datenschutz der Tracing-App der Bundesregierung.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Gegen Zwangsinstallation Grüne Justizminister fordern Gesetz für Corona-App
  2. Auf Github Telekom und SAP veröffentlichen Quellcode der Corona-App
  3. Github Entwickler veröffentlichen Screenshots der Corona-Warn-App

Realme 6 und 6 Pro im Test: Starke Konkurrenz für Xiaomi
Realme 6 und 6 Pro im Test
Starke Konkurrenz für Xiaomi

Das Realme 6 und 6 Pro bieten eine starke Ausstattung für relativ wenig Geld - und gehören damit aktuell zu den interessantesten Mittelklasse-Smartphones.
Ein Test von Tobias Költzsch


      •  /