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Glasfaserstudie: Telekom widerspricht Kritik an Vectoring-Förderung in Bayern

Die Telekom und die bayerische Landesregierung wollen Kritiken an ihrer Förderung von Vectoring nicht stehen lassen. Die Gemeinden würden selbst entscheiden, ob nur FTTC gebaut werde.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau mit Glasfaser
Netzausbau mit Glasfaser (Bild: Corning)

Die Deutsche Telekom weist die Aussagen einer Studie des Forschungsinstituts WIK Consult (Wissenschaftliches Institut für Internet und Kommunikationsdienste) und der bayerischen Grünen zurück, nach denen der Großteil des geförderten Ausbaus in Bayern auf FTTC-Netztopologien und Vectoring entfällt. Die derzeitige FTTB/H-Abdeckung innerhalb Bayerns erreiche laut WIK nur 9,3 Prozent der Haushalte in erster Linie in städtischen Bereichen. Unternehmenssprecher Markus Jodl sagte Golem.de, es sei "falsch", dass CSU-Minister Markus Söder Vectoring fördere. Die Aussage sei Teil des Wahlkampfes in Bayern.

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Jodl: "Fakt ist, dass es bis Ende des vergangenen Jahres sogar verboten war, in den Fördergebieten Vectoring anzubieten. Wir werden deshalb in der zweiten Jahreshälfte 2018 in den ehemaligen Fördergebieten Vectoring anbieten und damit rund 650.000 Haushalte auf bis zu 100 MBit/s heben. Dieses mehr an Bandbreite wird die Kommunen keinen Cent kosten."

Telekom: Wer klug ist, schneidet sich eine Förderscheibe ab

Zu dieser Maßnahme kämen noch der Nahbereichsausbau und die Super-Vectoring-Einschaltung. Auch hier werde Bayern erheblich profitieren. Kein anderes Bundesland werde in diesem Jahr einen solchen Breitbandschub erleben wie Bayern. In keinem anderen Bundesland seien im vergangenen Jahr auch nur annähernd so viele Glasfaserkilometer verlegt worden wie in Bayern, erklärte Jodl.

"Das bayerische Förderprogramm ist vorbildlich. Wer klug ist, schneidet sich hier eine Scheibe ab. Nicht umsonst sind 97 Prozent der bayerischen Gemeinden im Förderprogramm. Die Dynamik stellt die Telekom vor enorme Herausforderungen", betonte Jodl.

Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker erklärte: "In den geförderten Projekten wird nur Glasfaser verbaut und die Kommune entscheidet, ob bis zum Kabelverzweiger (FTTC) oder bis in das Haus (FTTB). Über 90.000 Haushalte erhalten aktuell einen direkten Glasfaseranschluss. Über 1.100 Gemeinden setzen FTTB-Projekte um." Bayern sei mit rund 40.000 km aktuell im Bau befindlicher Glasfaserleitungen bundesweit Spitzenreiter.

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sneaker 13. Mär 2018

Die Gemeinde kann das der Telekom nicht vorschreiben. Zudem ist gesetzlich festgelegt...

spezi 12. Mär 2018

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sneaker 12. Mär 2018

Zumindest von den Flächenländern nur Schleswig-Holstein.


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