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Glasfaserausbau:
Wenn aus Absichten Absagen werden

Viele Netzbetreiber rechnen derzeit ihre Ausbauprojekte durch und kommen zu dem Schluss, dass sie sich nicht mehr lohnen. Rollt durch Deutschland eine Absagewelle?
/ Marc Hankmann
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In vielen Orten haben Netzbetreiber wegen gestiegener Kosten den Glasfaserausbau abgesagt oder gestoppt. (Bild: Deutsche Glasfaser)
In vielen Orten haben Netzbetreiber wegen gestiegener Kosten den Glasfaserausbau abgesagt oder gestoppt. Bild: Deutsche Glasfaser

In einigen Kommunen hatte in den vergangenen Monaten der Reißwolf viel zu tun. Absichtserklärungen und Kooperationsvereinbarungen wurden geschreddert, nachdem Unternehmen zahlreiche Projekte zum Bau eines Glasfasernetzes absagen mussten. "Noch nicht begonnene Projekte werden deutlich selektiver beauftragt", beschreibt Frederic Ufer die derzeitige Situation im Glasfaserausbau.

Der Geschäftsführer des Verbands der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM) spricht von einer spürbaren Konsolidierungs- und Priorisierungsphase, bei der es sich aber nicht um einen flächendeckenden Ausbaustopp handele. Aus dem Blickwinkel einer Kommune betrachtet, kommt es dem aber gleich, wenn sich ein Unternehmen, das flächendeckend Glasfaser ausrollen wollte, zurückzieht.

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