Glasfaserausbau und T-Mobile US: Telekom streicht wohl 3.000 Stellen

Die Telekom hat FTTH lange herausgezögert und kann jetzt hohe Ausgaben nicht mehr vermeiden. Die Übernahme von T-Mobile US wird zudem immer teurer.

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Telekom-Chef Tim Höttges in einer Videokonferenz
Telekom-Chef Tim Höttges in einer Videokonferenz (Bild: Deutsche Telekom/ Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom wird für das Sparprogramm Save for Fiber und die weitere Erhöhung der Anteile an T-Mobile US viele Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Das hat das Manager Magazin aus ungenannten Quellen erfahren. Rund 3.000 Vollzeitstellen von leitenden Angestellten in übergeordneten Bereichen wie Controlling sollen laut dem Bericht gestrichen werden.

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Das Programm heißt konzernintern Querschnittseffizienz, von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gibt es dagegen kaum Widerstand.

Der Konzern hat nach der Übernahme des hochprofitablen Netzbetreibers T-Mobile US von der japanischen Softbank Schulden in Höhe von insgesamt rund 128 Milliarden Euro. Die Softbank hatte ihren US-Mobilfunkkonzern Sprint für 26 Milliarden US-Dollar an die Telekom verkauft. Softbank wurde dadurch mit einem Anteil von 4,5 Prozent zu einem der größten Telekom-Aktionäre.

Telekom verkauft T-Mobile Netherlands und Funkturmsparte

Wie die Telekom bereits im September 2021 erklärte, wird T-Mobile Netherlands für 5,1 Milliarden Euro an ein Konsortium aus den Investmentkonzernen Apax und Warburg Pincus abgegeben. Die Telekom erhielt netto aber nur rund 3,8 Milliarden Euro, weil Tele2 einen Anteil von 25 Prozent an T-Mobile NL besitzt. Weitere Abzüge ergaben sich aus der Nettoverschuldung des niederländischen Netzbetreibers.

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Telekom-Chef Tim Höttges bestätigte im Mai 2021 offiziell, den Verkauf von T-Mobile Netherlands und der eigenen Funkturmsparte zu betreiben. "Wir werden die Holländer und Funktürme ins Schaufenster stellen", erklärte Höttges damals. "Wir müssen das nicht halten. Wir werden strategisch evaluieren, wie wir mit Tower und Holland umgehen", und weiter: "Was nicht funktioniert, wird verkauft. 'Clean the garage'" sei das Motto, wie man in Rumänien oder Albanien bereits gezeigt habe.

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