Glasfaser: Wenige Pflegeheime in Deutschland haben WLAN

In der Coronakrise brauchen Bewohner in Pflegeheimen WLAN, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Doch das gibt es oft nicht.

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eWLAN, eine Marke der Compass Gruppe, bietet WLAN für Pflegeeinrichtungen
eWLAN, eine Marke der Compass Gruppe, bietet WLAN für Pflegeeinrichtungen (Bild: eWLAN)

Pflegeheime benötigen dringend Internetzugänge, WLAN für Menschen mit Pflegebedarf und auch für die Beschäftigten. Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke forderte deshalb in einen Entschließungsantrag vom 17. September 2020, kurzfristig Bundesmittel in Höhe von 2 Milliarden Euro für Pflegeheime zu Verfügung zu stellen.

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"Die Pflegeheime werden kaputtgespart und öffentliche Investitionen sind out. Das ist politisch fahrlässig und gefährlich für Menschen mit Pflegebedarf und die Beschäftigten", sagte Zimmermann.

Ein WLAN-Anschluss in jedem Pflegeheim und ein Laptop pro Station verbesserten Kommunikation und Versorgung nachhaltig, erklärte Zimmermann. Das ermögliche Menschen mit Pflegebedarf auch in Zeiten eingeschränkter Besuchsmöglichkeiten den Kontakt zu Freunden und Familie. Dafür seien öffentliche Mittel notwendig, denn pflegebedürftige Menschen seien durch Eigenanteile und die Investitionskostenzulage, die sie bereits zahlen müssten, finanziell längst überfordert.

"Das Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen an der Nutzung des Internets gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als Folge der bundesweiten Förderung der Digitalisierung erwarten wir einen deutlichen Ausbau. Auch wenn heute der Nutzungsgrad noch überschaubar zu sein scheint, stellen sich die Pflegeheime auf die Erwartungen künftiger Bewohnerinnen und Bewohner ein. Konkrete Zahlen liegen uns hierzu nicht vor" sagte Herbert Mauel, Geschäftsführer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (BPA), Golem.de auf Anfrage.

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Um Videotelefonate zu ermöglichen, startete die Deutsche Telekom im April 2020 eine Aktion. Sie stellt Altenheimen und Pflegeeinrichtungen 10.000 Smartphones zu einem symbolischen Preis von jeweils einem Euro zur Verfügung. Telekom-Chef Tim Höttges sagte: "Gerade pflegebedürftige Menschen in Altenheimen haben häufig kein eigenes Smartphone. Oft greifen die Pflegekräfte auf ihre Privatgeräte zurück, um einen Anruf oder ein Videotelefonat für die Bewohner zu ermöglichen."

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