Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Glasfaser: Vodafone versorgt alle Metro-Großmärkte mit FTTH

Vodafone legt Glasfaser in alle Märkte des Großhändlers Metro . Doch im ersten Schritt sind nur Vectoring -Datenraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde bestellt.
/ Achim Sawall
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter zeigt Trenching (Bild: Vodafone Deutschland)
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter zeigt Trenching Bild: Vodafone Deutschland

In Kürze werden alle 103 Metro-Großmärkte in Deutschland mit eigenen Glasfaserleitungen an das Netz von Vodafone angeschlossen sein. Das gab der Netzbetreiber am 2. November 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Seit mehreren Wochen treiben die beiden Partner den Glasfaserausbau voran und bringen wöchentlich weitere Großmärkte an das Netz.

Auch Logistikzentralen und Datenverwaltungszentren werden mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude versorgt. Gemeinsam verlegen die Partner rund 40.000 Meter Glasfaser unter der Erde in die Großmärkte. Die Märkte werden im ersten Schritt jedoch nur mit Datenraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde angeschlossen.

"Die Digitalisierung aller Kundenkontaktpunkte, unserer vielen Services und auch der eigenen Prozesse ist ein großes Stück Arbeit. Gute und vor allem schnelle Gigabit-Infrastruktur ist ein wichtiger Wegbereiter" , sagte Thomas Storck, Chef der Metro Deutschland. "Bei uns dreht sich alles um gewerbetreibende Kunden, ganz besonders die Gastronomie. In unseren Märkten sollen sie auf ein schnelles WLAN vertrauen können, um unsere digitalen Services optimal nutzen zu können." In den Logistikzentralen und Datenverarbeitungszentren seien bereits Gigabit-Zugänge verfügbar.

Metro: Neue Dienste für die Kunden

Vor allem in den Großmärkten kommen neue digitale Services. Dazu zählen Self Scanning, elektronische Preisschilder und Onlinebestellungen aus dem Depot. Gemeinsam mit Vodafone testet die Metro in Kürze den Einsatz intelligenter Verkaufsregale. Überwachungs- und Warnanlagen in den Großmärkten können aus der Ferne gewartet werden. Potenzielle Defekte beispielsweise von Notrufsystemen in Aufzügen oder Brandmeldeanlagen sollen so frühzeitig erkannt und behoben werden. Auch die digitale Überwachung der Kühlkette wird ermöglicht.


Relevante Themen