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FTTH: Telekom will mehr Kooperationen für echte Glasfaser

Die Deutsche Telekom fordert einen verstärkten Glasfaserausbau bis zu den Gebäuden. Dazu seien allerdings mehr Kooperationen nötig.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausbau des Festnetzes der Deutschen Telekom
Ausbau des Festnetzes der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat sich positiv zu der Breko-Handelsplattform geäußert, über die alle Firmen Vorleistungen einkaufen und Glasfasernetze besser auslasten können. Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de auf Anfrage: "Auch wir sind davon überzeugt, dass für einen verstärkten Glasfaserausbau bis zu den Gebäuden und Haushalten mehr Kooperationen zwischen den Anbietern nötig sind. Die Bereitschaft, die Netze freiwillig zu öffnen, ist in der Branche sehr ausgeprägt, deshalb braucht es bei FTTH/FTTB keine Regulierung."

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Der Breko hatte die Pläne am 25. April 2017 vorgestellt. Lokale und regionale Netzbetreiber könnten ihre Netze über die Plattform auch großen, überregionalen Nachfragern anbieten.

Die Telekom will von der RWE-Tochter Innogy DSL-Anschlüsse in rund 50 Ortsnetzen mieten und dann unter ihrer eigenen Marke verkaufen. Künftig sollen auch Fiber-To-The-Home-Anschlüsse (FTTH) von Innogy angemietet werden.

Neue Partner, aber noch kein Abschluss

Als mögliche nächste Partner der Telekom gelten Netcologne aus Köln, Ewetel aus Oldenburg und United Internet mit seinem Festnetzbereich 1&1 Versatel. Dabei halten es nach Informationen der Rheinischen Post Telekom-Insider für denkbar, dass der Konzern mittelfristig auch stärker auf Glasfaser direkt bis ins Haus setzt.

Johannes Pruchnow, der neue Vorstandsbeauftragte für Breitbandkooperation des Konzerns, hatte gesagt, es gebe einen "Paradigmenwechsel" , der Konzern würde verschiedene Kooperationen für Glasfaser in Deutschland verhandeln. Es gebe "eine Reihe von konkreten Projekten". Pruchnow war zuvor Chef des Konkurrenten 1&1 Versatel. "Wir sind ganz offen, mit allen möglichen Anbietern zu kooperieren, von kleinen Stadtnetzbetreibern bis zu den großen Wettbewerbern. Und auch bei der Form der Zusammenarbeit sind wir offen: Wir können uns vorstellen, Infrastruktur anzumieten, fertige Vorleistungsprodukte zu buchen oder auch Joint Ventures zu gründen."



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Ovaron 26. Apr 2017

Das ist schlicht falsch. Telekom muss Versorgen. Genau das ist das zentrale Element...

Ovaron 25. Apr 2017

haben mir die Jungs am Stammtisch geflüstert. Bin mal gespannt wie lange es dauert bis...


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