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Glasfaser: Telekom steuert auf 9 Millionen FTTH-Zugänge zu

Die Telekom hat mittlerweile 8,4 Millionen Haushalte mit FTTH erschlossen. 36 Millionen Haushalte können im Telekom-Netz Vectoring buchen.
/ Achim Sawall
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Die Telekom hat ihre eigene Tiefbausparte gegründet. (Bild: Deutsche Telekom)
Die Telekom hat ihre eigene Tiefbausparte gegründet. Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat im April 190.000 neue Fiber-To-The Home Anschlüsse errichtet. Das gab der Netzbetreiber am 24. Mai 2024 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Damit steigt die Zahl der Haushalte, die aktuell einen Glasfasertarif mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde buchen können, auf 8,4 Millionen Haushalte.

Im Mai 2023 erhöhte die Telekom die Zahl ihrer Glasfaseranschlüsse um 180.000 auf damals insgesamt sechs Millionen. Die Telekom weist branchenüblich Haushalte dann als ausgebaut aus, wenn Homes Passed erreicht und Glasfaser ungefähr bis an die Grundstücksgrenze gelegt ist.

Die Telekom betreibt nach eigenen Aussagen in Deutschland ein Glasfasernetz, das über 750.000 Kilometer lang ist. Damit ist sie unangefochtener Marktführer.

Vectoring mit Kupferkabel bleibt der Standard bei der Telekom

Die Mehrheit der Telekom-Kunden bekommt jedoch weiterhin nur Vectoring: 36 Millionen Haushalte können im Telekom-Netz mit einfachem Vectoring mindestens einen Tarif mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) oder mehr buchen. Davon können über 30 Millionen Haushalte mit Super Vectoring bis zu 250 MBit/s oder mehr erhalten.

Vectoring erreicht bis zu 100 MBit/s im Download und beim Upload bis zu 40 MBit/s. Mit Super Vectoring sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar. Bei FTTH (Fiber To The Home) werden 1 GBit/s im Download und 200 MBit/s im Upload angeboten. Es wird noch viele Jahre dauern, bis die Telekom mehr FTTH als Vectoring geschaltet hat.


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