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Glasfaser: Telekom hat eine Million aktive FTTH-Kunden

Die Telekom hat rund 8 Millionen FTTH -Zugänge davon wird eine Million aktiv genutzt. Wettbewerber meinen, die Vermarktung sei bewusst langsam.
/ Achim Sawall
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Glasfaserwerbung der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)
Glasfaserwerbung der Telekom Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat eine Million Kunden für Fiber-To-The Home. Das gab der Netzbetreiber am 26. Januar 2024 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der einmillionste Anschluss wurde diese Woche in Halle an der Saale geschaltet.

Die Zahl der Haushalte, die einen reinen Glasfaser-Anschluss erhalten können, stieg im Dezember um 380.000 und beträgt jetzt rund acht Millionen. Der Glasfaserausbau erfolgt stufenweise: erst Homes Passed, dann Homes Connected, dann Homes Activated. Bei der einen Million Kunden zählte die Telekom Vermarkter wie 1&1 oder Telefónica nicht mit. "Die eine Million sind alle direkte Glasfaserkunden der Telekom" , sagte Sprecherin Pia Habel Golem.de auf Anfrage.

Damit vermarktet die Telekom jeden achten ihrer FTTH-Zugänge. Die Telekom gewinnt laut Kritikern deutlich weniger Kunden für ihr Glasfasernetz als die Konkurrenz, was der Konzern selbst damit begründet, dass es ohne Vorvermarktung ausgebaut wird. Bei Wettbewerbern liege die Take-up-Rate im Glasfaserausbau um den Faktor 2 bis 3 höher.

Youtube ist die beliebteste Plattform im Telekom-Netz

Für den konkurrierenden Verband VATM hatte Andreas Walter, geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsinstituts Dialog Consult, zuvor erklärt(öffnet im neuen Fenster) , es wäre der Telekom bei entsprechender Werbung leicht möglich, mindestens ähnlich hohe Vermarktungsquoten wie der übrige Gesamtmarkt zu erreichen. Doch das wolle die Telekom laut Walter gar nicht, weil mit ihren alten Kupferkabelanschlüssen mit der DSL-Technik die Profitabilität eines DSL-Kunden viel größer als die eines Glasfaserkunden sei. Zudem ist der Ausbau der letzten Meter von Homes Passed zu Homes Connected kostenaufwändig.

Die Anwendung, die im Festnetz der Telekom am meisten genutzt wird, war im Dezember Youtube. Die Videoplattform liegt vor den Streamingdiensten Netflix, Amazon Prime und Disney. Auf Platz fünf lag die Gaming-Plattform Playstation. Bei den Uploads liegt iCloud vor Google APIs, Amazon Web Services und Microsoft Teams. Auf Platz fünf ist Discord. Der 2015 gegründete Online-Dienst ist populär bei Gamern- und Creatoren.


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