Glasfaser: Telekom erhöht FTTH-Ausbauziel in Berlin auf zwei Millionen

Der Ausbau in Berlin kommt gut voran. Die Telekom verdoppelt ihr FTTH-Versprechen.

Artikel veröffentlicht am ,
Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Telekom Deutschland-Vorstand Srini Gopala
Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Telekom Deutschland-Vorstand Srini Gopala (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom erhöht ihre Ausbauplanung für Berlin von einer auf zwei Millionen direkte Glasfaseranschlüsse (FTTH). Der Ausbau soll bis zum Jahr 2030 erfolgen. Das hat Telekom Deutschland-Vorstand Srini Gopalan bei einem Treffen mit Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und Wirtschaftssenator Stephan Schwarz (parteilos) am 14. März 2022 erklärt.

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator/-in Active Directory / Exchange (w/m/d)
    Universität Potsdam, Potsdam
  2. Product Owner IoT (m/w/d)
    Lorch Schweißtechnik GmbH, Auenwald
Detailsuche

Vor fast genau einem Jahr hatte die Telekom zugesagt, in Berlin 600.000 Anschlüsse bis Ende 2025 fertigzustellen, insgesamt sollten es in rund fünf Jahren eine Million werden. Diese sollen nun schneller als geplant entstehen. Ein Jahr früher, bis 2026, will das Unternehmen das Ziel von 1 Million Anschlüsse schaffen. Die ersten 50.000 Anschlüsse konnte die Telekom 2021 fertigstellen, bis 2024 soll der Ausbau sukzessive auf 250.000 Anschlüsse pro Jahr ansteigen. Damit realisiert die Telekom nach eigenen Angaben ihr größtes Glasfaser-Ausbauprojekt im Bundesgebiet.

"Der Ausbau kommt gut voran. Jetzt erhöhen wir unser Versprechen auf zwei Millionen FTTH-Anschlüsse. Damit unterstützen wir die Gigabitstrategie des Senats", sagte Gopalan. Schwarz erklärte, man freue sich, dass die Telekom ihre geplanten Investitionen in Berlin verdoppelt.

Telekom-FTTH: Welche Berliner Bezirke kommen als nächstes dran

Das Glasfasernetz der Telekom umfasst gegenwärtig rund 650.000 Kilometer. In Deutschland versorgt das Unternehmen über das sogenannte Vectoring mehr als 34,5 Millionen Haushalte und Unternehmen. Mehr als drei Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte haben Zugang zu einem Glasfaser-Anschluss mit Datenraten von bis zu 1 GBit/s.

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Security: virtueller Drei-Tage-Workshop
    29.06.-01.07.2022, Virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    07./08.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Jahr 2022 will die Telekom rund 150.000 Anschlüsse in Charlottenburg, Moabit, Alt-Hohenschönhausen, Friedenau, Gropiusstadt, Köpenick, Lichtenberg und einem weiteren Gebiet in Weißensee entstehen lassen. Dafür werden rund 155 Kilometer Tiefbau erbracht, fast 1.000 Kilometer Glasfaser eingezogen und etwa 700 Netzverteiler aufgebaut.

Glasfaser bis ins Haus ist in Berlin noch kaum verfügbar. Laut einem Glasfaser-Ranking vom Juni 2020 war Berlin damals nur zu 5 Prozent mit FTTH versorgt. Nach einer parlamentarischen Anfrage der FDP haben nur 7,2 Prozent der Haushalte in Berlin einen Glasfaser-Anschluss. Besonders die Schulen sind nicht vernetzt: Auf Anfrage der BBZ (Berliner Bildungszeitschrift) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vom Juli/August 2020 räumte die zuständige Senatsverwaltung ein, dass keine der mehr als 600 allgemeinbildenden Schulen in der Stadt an das Glasfasernetz angeschlossen war.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Donnerstag 15. Mär 2022 / Themenstart

Ich präferiere das IiPTV Angebot und nicht die abgespeckte OTT Version. OTT ist zum...

dings 14. Mär 2022 / Themenstart

golem de "Nutzer leiden unter geringem Peering großer Netzbetreiber" und das wird wohl...

Paule 14. Mär 2022 / Themenstart

Die Gründe sind doch bekannt.... Vor allem zu wenig Tiefbauressourcen. Und dazu noch...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
US-Militär
Kernkraft im Weltall von Vernunft bis möglichem Betrug

Zwei Techniken sollen 2027 mit Satelliten fliegen, ein Fusionsreaktor und eine Radioisotopenbatterie. Nur eine davon ist glaubwürdig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

US-Militär: Kernkraft im Weltall von Vernunft bis möglichem Betrug
Artikel
  1. Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co: Die Qual der VPN-Wahl
    Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co
    Die Qual der VPN-Wahl

    Wer sicher im Internet unterwegs sein will, braucht ein VPN - oder doch nicht? Viele Anbieter kommen jedenfalls gar nicht erst in Frage.
    Von Moritz Tremmel

  2. Google: Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren
    Google
    Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren

    Die zahlreichen Drohungen der russischen Zensurbehörde zur Blockade von Youtube werden wohl nicht umgesetzt. Die Auswirkungen wären zu stark.

  3. Halbleiterfertigung: Grünere Chips durch Forschungsprogramm zu Umweltauswirkungen
    Halbleiterfertigung
    Grünere Chips durch Forschungsprogramm zu Umweltauswirkungen

    Das belgische Forschungszentrum Imec gewinnt neue Partner für ein Programm zur Bewertung der Umweltauswirkungen von Chip-Produktion.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /