Abo
  • IT-Karriere:

Glasfaser statt Kupfer: Bundesnetzagentur will ein "völlig neues Netz"

Es geht darum, das bestehende Kupfernetz durch ein völlig neues Netz, ein Glasfasernetz, zu ersetzen. Die Bundesnetzagentur will dafür die Regulierung auf der letzten Meile ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaser
Glasfaser (Bild: Envia Tel)

Die Bundesnetzagentur will die Regulierung für Glasfasernetze weitgehend einstellen und nur noch die Verhandlungen beaufsichtigen. Künftig werde es "darum gehen, ein bestehendes Netz durch ein völlig neues Netz zu ersetzen - Glasfaser statt Kupfer, sagte Präsident Jochen Homann der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Glasfaser sei die Technologie für die Gigabit-Welt.

Stellenmarkt
  1. WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH + Co. KG, Hamburg
  2. BASF SE, Ludwigshafen am Rhein

An diesem Montag wird ein neuer Konsultationsentwurf für die Letzte Meile veröffentlicht. "Wenn der Zugang von Wettbewerbern zur Glasfaser gewährleistet ist, kann ich mir einen weitgehenden Verzicht auf regulatorische Eingriffe vorstellen. Ich würde unsere Rolle gern auf die eines Schiedsrichters beschränken", erklärte Homann.

Mit dem neuen Entwurf lege man "den Grundstein für mehr Investitionen in Glasfaser". Für die Unternehmen soll es attraktiver sein, Kooperationen einzugehen oder eigene Preismodelle zu verhandeln. Deutschland liegt im europäischen Vergleich bei FTTH/B (Fiber To The Home/Building) weit zurück.

Nötig seien Spielregeln wie ein marktverhandelter, diskriminierungsfreier Open Access, die Bundesnetzagentur als Schiedsrichter, wenn auf eine Regulierung von FTTB/H-Netzen verzichtet werde. Das hatte der Stadtnetzbetreiberverband Buglas schon früher gefordert, sich aber gegen pauschale und unkonditionierte Regulierungsferien gewandt. Eine vollständige Deregulierung von Glasfaserzugangsnetzen unter unzureichenden oder unklaren Bedingungen hätte eine Reduzierung der Anbieterzahl sowohl auf der Infrastruktur- als auch Diensteebene zur Folge. Auch bestünde die Gefahr einer Re-Monopolisierung des Markts oder des Entstehens wettbewerbsbeschränkender Oligopole.

Für die künftige Regulierung des Glasfasermarktes hatte der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) im Jahr 2017 ein Konzept veröffentlicht. Um die richtigen Anreize für den Glasfaserausbau im Wettbewerb zu setzen, plädierte der Verband bei Glasfasernetzen (FTTB/H) für den Vorrang eines frei verhandelten und marktakzeptierten Netzzugangs (Open Access) mit der Regulierungsbehörde als neutraler und verbindlicher Streitbeilegungsinstanz, die im Streitfall die wesentlichen Zugangsbedingungen festlegt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,80€
  2. (-90%) 5,99€
  3. 3,99€
  4. 4,99€

Prokopfverbrauch 28. Mai 2019

Genau aus dieser Problematik heraus halte ich privatgebunden Glafaserinfrastrukturausbau...


Folgen Sie uns
       


Elektro-SUV Nio ES 8 Probe gefahren

Der ES8 ist ein SUV des chinesischen Herstellers Nio. Wir sind damit über die Alpen gefahren.

Elektro-SUV Nio ES 8 Probe gefahren Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
    Apple TV+
    Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

    Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

    1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
    2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
    3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

    Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
    Galaxy Fold im Hands on
    Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

    Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
    2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
    3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

      •  /