Glasfaser Ruhr: Telekom und Stadtwerke-Tochter bauen in Bochum FTTH

Die Telekom hat eine weitere Ruhrgebietsstadt für FTTH an sich gebunden. In Bochum bauen die Stadtwerke mit Glasfaser Ruhr aus und die Telekom mietet.

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v.l.n.r.: Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Srini Gopalan (Telekom), Patrick Helmes und Christian Graumann (beide Geschäftsführer Glasfaser Ruhr)
v.l.n.r.: Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Srini Gopalan (Telekom), Patrick Helmes und Christian Graumann (beide Geschäftsführer Glasfaser Ruhr) (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom und Glasfaser Ruhr, eine Tochter der Stadtwerke Bochum, wollen gemeinsam FTTH für Bochum ausbauen. Das gab die Telekom am 1. Juni 2022 bekannt.

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Der Ausbau soll Anfang 2023 beginnen. Bis 2032 sollen so mehr als 134.000 Glasfaseranschlüsse (Fiber To The Home, FTTH) entstehen. Baubeginn ist im Jahr 2023.

Glasfaser Ruhr plant und baut das Netz. Die Telekom betreibt es und mietet die Infrastruktur für mindestens 30 Jahre an. Das Projekt soll ein Gesamtvolumen von 185 Millionen Euro haben. Angaben über staatliche Förderung wurden nicht gemacht.

Sowohl Telekom als auch Glasfaser Ruhr verfügen bereits über ein Glasfasernetz in Bochum. Beide Partner streben daher an, dass beide Seiten diese Infrastruktur gegenseitig mitnutzen dürfen. Gespräche hierzu laufen.

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Insgesamt sollen 2032 über 90 Prozent der Haushalte und Unternehmen in Bochum über einen Gigabit-Glasfaseranschluss verfügen. Bochum hat nach offiziellen Angaben 196.700 Haushalte.

FTTH als ein gewaltiges Infrastrukturprojekt

Patrick Helmes, Geschäftsführer von Glasfaser Ruhr, sagte: "Die Glasfaser Ruhr wird bis Ende 2022 in Bochum bereits rund 33.000 Haushalte an ihr Glasfasernetz angeschlossen haben. Wir freuen uns, einen starken Partner für das Ausbauprojekt gewonnen zu haben." Der flächendeckende Ausbau für Bochum sei ein gewaltiges Infrastrukturprojekt.

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia baute bereits im Mai 2018 in Bochum seine CMTS auf den Standard Docsis 3.1 aus, womit 1-Gigabit-Datenraten möglich sind. Das Kabelnetz gehört inzwischen Vodafone. "Da in Bochum momentan etwa 90 Prozent der Haushalte über einen Kabelanschluss verfügen können, wird es bei den in der Kooperation angestrebten 134.000 Haushalten sicher zum Überbau dieser Infrastruktur kommen", sagte Telekom-Sprecher Christoph Handwerk Golem.de auf Anfrage.

Die Telekom will auch in der Nachbarstadt Essen bis zum Jahr 2026 jährlich rund 50.000 Haushalte mit FTTH versorgen. Bis zum Jahr 2026 sollen über 250.000 Haushalte ausgebaut werden. Die Ruhrgebietsstadt hat insgesamt 332.000 Haushalte.

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