Glasfaser: Netcologne verbindet sich am Netzrand mit Deutsche Glasfaser
Netcologne will in Zukunft FTTH-Zugänge im Netz des Konkurrenten Deutsche Glasfaser vermarkten. Das gab Deutsche Glasfaser am 11. Mai 2023 bekannt(öffnet im neuen Fenster) .
Voraussichtlich ab Sommer 2024 sollen Anwohner in Deutsche-Glasfaser-Netzgebieten im Rhein-Erft-Kreis, im Rheinisch-Bergischen Kreis und in der Region rund um Aachen Zugang zu Glasfaserangeboten von Netcologne erhalten.
Timo von Lepel, Geschäftsführer von Netcologne, sagte, man wolle neben eigenen Ausbauaktivitäten auch "jenseits der Ballungszentren Kunden in der Region" einen Glasfaseranschluss anbieten.
Deutsche Glasfaser baut FTTH-Netze in ländlichen Regionen. Netcologne betreibt sein Netz im Raum Köln, Bonn, Leverkusen, Aachen, Düren, Düsseldorf und Neuss und gehört mit über einer halben Million Kundenanschlüssen zu den größten regionalen Telekommunikationsanbietern Deutschlands.
Deutsche Glasfaser: Bundesweite Erschließung des ländlichen und suburbanen Raums
"Unser Ziel ist die bundesweite Erschließung des ländlichen und suburbanen Raums mit zukunftsfähiger Glasfasertechnologie. Dabei setzen wir konsequent auf Open Access" , sagte Ruben Queimano, Chief Commercial Officer von Deutsche Glasfaser.
Nach Vertragsabschluss stehen voraussichtlich ab Sommer 2024 Glasfaserangebote von Netcologne in Netzgebieten von Deutsche Glasfaser zur Verfügung.
Telekom-Chef Tim Höttges erklärte Anfang des Jahres, Netcologne baue "keine Glasfaser bis zum Kunden, bis in die Wohnungen hinein. Was habe ich denn von FTTB? Nichts! Wir wollen doch Glasfaser mit 1 GBit haben." Die Telekom begründete damit den Überbau der bestehenden Netze des Konkurrenten in Köln.
Netcologne machte keine aktuellen Angaben dazu, wie viele der Hausanschlüsse FTTC (Fiber To The Curb), FTTB (Fiber To The Building) oder FTTH (Fiber To The Home) sind.
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