Glasfaser: Kunden wollen FTTH von der Telekom

Die Telekom macht ihre echten Glasfaseranschlüsse günstig und verlegt sie gratis bis ins Haus. Ergebnis: 70 Prozent der Haushalte in einer Pilotstadt machen einen Vertrag für FTTH in Magenta.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Ausbaugebiet in Bruchsal
Das Ausbaugebiet in Bruchsal (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom ist in einer der Teststädte, wo wieder FTTH (Fiber To The Home) für Endkunden angeboten wird, bei der Vermarktung sehr erfolgreich. Das gab das Unternehmen auf seinem Youtube-Kanal bekannt. Die Telekom testet in Pilotstädten die Kundenakzeptanz für Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung. In den drei Bruchsaler Stadtteilen Büchenau, Unter- und Obergrombach übertrifft das Interesse die Erwartungen.

Stellenmarkt
  1. Business Process Specialist Sales & Distribution (m/w/d)
    SARSTEDT AG & Co. KG, Nümbrecht-Rommelsdorf
  2. Business Data Analyst (w/m/d)
    Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe, Düsseldorf, Borken
Detailsuche

Der Ausbau wird nur erfolgen, wenn in den drei Monaten jeweils rund 30 Prozent der Haushalte in den geplanten Ausbaugebieten einen Glasfasertarif abschließen. Kunden, die innerhalb der Vorvermarktungsphase buchen, sparen die Hausanschlusskosten von 800 Euro. In Bruchsal nördlich von Karlsruhe in Baden-Württemberg war am 7. Februar 2018 Vermarktungsstart. In allen drei Ortsteilen ist die Telekom bei 70 Prozent.

Die Telekom hat die Stadtteile aber nicht zufällig ausgesucht, Unternehmen und Bürgerschaft hatten den Ausbau zuvor gefordert. Verlegt werden 300 km Glasfaser und 45 km Tiefbauarbeiten. Beginn soll im Juni/Juli 2018 sein, im Frühjahr bis Sommer 2019 wird mit dem Abschluss der Bauarbeiten gerechnet.

Telekom FTTH: die ersten sechs Monate für 20 Euro

"Wir hatten vor, 900 Vorvermarktungsverträge abzuschließen, und sind jetzt bei rund 2.500", sagte Thomas Müller, Leiter Infrastruktur Südwest bei der Telekom. Das Stadtbild ist dort von Eigenheimen geprägt. Der Einstiegspreis ist auch niedrig: Die Nutzung kostet in den ersten sechs Monaten 20 Euro. Dann kann der Kunde entscheiden, welche Datenrate zu welchem Preis benötigt werde. Laut Telekom-Kundenservice soll der Monatspreis für 1 GBit/s im Download in den Pilotstädten bei 45 bis 55 Euro liegen.

Golem Karrierewelt
  1. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
  2. Airtable Grundlagen: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Konzern hatte im Jahr 2012 Glasfaser mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload angeboten. Unter den Ausbaustädten waren Braunschweig, Brühl/Baden, Hannover, Hennigsdorf, Ingolstadt, Kornwestheim, Mettmann, Neu-Isenburg, Offenburg, Potsdam, Rastatt und Stade. Danach konzentrierte sich der Konzern weitgehend auf das Vectoring und baute kaum noch Glasfaser bis zum Endkunden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Faksimile 09. Mai 2018

Weil Telekom im Privatkundenbereich typischerweise asymetrisch GPON anbietet? Und das...

plutoniumsulfat 09. Mai 2018

Dafür gibt es aber noch erschreckend viele Menschen die immer noch auf 16 Mbits und...

Dwalinn 08. Mai 2018

Daher habe ich ja auch von max. und worst case gesprochen ;-)

M.P. 08. Mai 2018

Naja, der Artikel ist 2 Jahre alt. Angesichts der Entwicklungszyklen in der digitalen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urheberrechtsverletzung
US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen

Noch während der Lizenzverhandlungen installierte die US-Marine eine Software auf über 500.000 Rechnern. Sechs Jahre später muss sie dafür bezahlen.

Urheberrechtsverletzung: US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen
Artikel
  1. Ausbildung: Microsoft und Arbeitgeber wollen Digitalkompetenzen stärken
    Ausbildung
    Microsoft und Arbeitgeber wollen Digitalkompetenzen stärken

    Die ins Stocken geratene Future-Skills-Initiative unter anderem von Microsoft soll helfen, den Mangeln an IT-Fachkräften zu beseitigen.

  2. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

  3. Jahressteuergesetz: Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht
    Jahressteuergesetz
    Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht

    Wer im Homeoffice arbeitet, kann mehr von der Steuer absetzen als bislang geplant. Der Maximalbetrag steigt an.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /