Glasfaser: Israel baut Glasfaserkabel entlang einer Ölpipeline

Israels Finanzministerium lässt ein Glasfaser-Kabel an einer wichtigen Pipeline verlegen. Jeder Netzbetreiber soll Zugang bekommen.

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Verlassener Ölsteg in Israels südlicher Hafenstadt Eilat
Verlassener Ölsteg in Israels südlicher Hafenstadt Eilat (Bild: MENAHEM KAHANA/AFP via Getty Images)

Israel wird ein 254 Kilometer langes Glasfaserkabel zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer verlegen. Das teilte das Finanzministerium laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mit. Es gehe um die Schaffung einer kontinuierlichen Verbindung zwischen Europa und den Ländern am Golf und in Asien.

Der staatliche Energiekonzern EAPC (Europe Asia Pipeline Company) wird das Kabel entlang der Route einer Ölpipeline verlegen, die quer durch Israel vom Mittelmeerhafen Aschkelon nördlich des Gazastreifens nach Eilat am nördlichen Roten Meer im Süden Israels nahe Jordanien verläuft.

Jeder Telco in Israel bekommt Zugang zu dem Kabel

Über das staatliche Unternehmen EAPC ist aus Gründen der nationalen Sicherheit wenig bekannt, berichtete die britische Financial Times. Im Jahr 2014 überschwemmte ein Pipelinebruch ein Wüstennaturschutzgebiet mit fünf Millionen Litern Öl.

Jedes in Israel lizenzierte Telekommunikationsunternehmen werde Zugriff auf das Kabel haben, das mit Seekabeln aus Europa, Asien und dem Nahen Osten in israelischen Hoheitsgewässern verbunden werde, hieß es. Das Glasfaserkabel soll auch zur Sicherheit der Pipeline eingesetzt werden, um Havarien und Erdbewegungen zu erfassen.

Israel verfügt über verschiedenste Glasfaserverbindungen: Das Blue-Raman-Kabelsystem wird 2024 fertiggestellt. Google arbeitet bei den Kabelprojekten Blue und Raman mit Telecom Italia Sparkle, Omantel (Oman) und anderen zusammen. Das Blue Cable System verbindet Italien, Griechenland und Israel und das Raman Cable System verbindet Jordanien, Saudi-Arabien, Oman und Indien. Beide Kabelsysteme bestehen aus 16 Glasfaserpaaren.

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