Glasfaser: Google Fiber wird symmetrische 100 GBit/s anbieten
Google Fiber wird in den kommenden Monaten Feldtests durchführen, um 100 GBit/s zu erreichen. Das gab Dinni Jain, Chief Executive des Netzbetreibers, im Firmenblog bekannt.(öffnet im neuen Fenster) Im Haus des Google-Fiber-Managers Nick Saporito in Kansas City wurden demnach bereits 20,2 Gigabit pro Sekunde im Download erreicht. Der Screenshot zeigt jedoch keine Upload-Geschwindigkeiten.
Google Fiber werde in naher Zukunft neue Multi-Gigabit-Ebenen anbieten. "Früher wurden wir gefragt: 'Wer braucht ein Gig?' Heute ist das keine Frage mehr" , betonte Jain. "Jeder große Anbieter in den USA scheint jetzt das Gigabit-Memo bekommen zu haben, und von da an geht es nur noch bergauf – einige Anbieter bieten bereits Produkte mit 2, 5, 8 oder sogar 10 GBit an."
Tatsächlich setzt in den USA ein Wettbewerb um sehr hohe Datenraten über 1 GBit/s ein. 2 GBit/s sind derzeit das günstigste Produkt bei den großen Internetanbietern: Das 2-GBit/s-Paket von AT&T Fiber kostet 110 US-Dollar, die Produkte von Verizon Fios und Ziply Fiber kosten 120 US-Dollar und Frontiers Fiber 2-Gig sind für 150 US-Dollar im Monat zu haben. Der kommunale Versorger EPB in Chattanooga(öffnet im neuen Fenster) , Tennessee, hat kürzlich sogar einen symmetrischen 25-GBit/s-Dienst eingeführt, aber zu sehr hohen Preisen von 1.500 US-Dollar pro Monat für Privatkunden und 12.500 US-Dollar pro Monat für Geschäftskunden.
Neue Preismodelle für Privatkunden bei 2 GBit/s
Der Festnetzbereich von Alphabet begann vor Kurzem, Downloadraten von 2 GBit/s mit Uploads von 1 GBit/s für 100 US-Dollar anzubieten. Daneben gibt es weiter 1 GBit/s symmetrisch für 70 US-Dollar pro Monat. "In den kommenden Monaten werden wir Ankündigungen machen, unser Multi-Gigabit dramatisch zu erweitern. Dies werden entscheidende Meilensteine auf unserem Weg zum symmetrischen 100-Gig-Internet sein" , schrieb Jain.
Wegen zu geringem Kundeninteresse kündigte Google Fiber im Oktober 2016 an, den Ausbau in zehn Städten zu stoppen oder nicht weiterzuführen und Beschäftigte zu entlassen. Erst im August 2022 wurde der Festnetzbereich reaktiviert und man erklärte, von gegenwärtig 17 auf 22 Metropolregionen expandieren zu wollen.
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