Glasfaser: Fast 50 Prozent der armen New Yorker sind ohne Breitband
Der Bürgermeister von New York City verspricht, mit einem Internet Master Plan die Versorgung besonders für ärmere Haushalte zu verbessern. "Jeder New Yorker verdient einen einfachen und erschwinglichen Zugang zum Internet" , sagte Bill de Blasio in einer Erklärung(öffnet im neuen Fenster) . "Die Bereitstellung eines gerechten Breitbanddienstes für alle New Yorker, unabhängig davon, wo sie leben oder wie viel sie verdienen, ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass jeder über die grundlegenden Tools verfügt, die er zum Erfolg benötigt."
Die Stadt selbst werde "in eine neue Infrastruktur investieren, die von mehreren Breitbandbetreibern gemeinsam genutzt werden kann" , heißt es in dem Plan. Neben den "Startkapitalinvestitionen" der Stadt werde New York "öffentlich-private Partnerschaften nutzen, um die Infrastruktur zu installieren, zu betreiben und zu warten" . Der Plan geht davon aus, dass der Bau der benötigten Kabel in der ganzen Stadt 2,1 Milliarden US-Dollar kosten würde. In Manhattan und in der Bronx gibt es bereits viele Glasfaserleitungen. Ein Großteil der Bauarbeiten könnte durch Ziehen von Glasfaserkabeln durch vorhandene unterirdische Kanäle erfolgen. Glasfaserinstallationen an Masten würden ebenfalls stark genutzt. Dabei werde Open-Access- oder Neutral-Host-Infrastruktur priorisiert.
46 Prozent der in Armut lebenden New Yorker hätten zu Hause kein Breitband. Die Bronx habe mit fast 38 Prozent den höchsten Anteil an Bewohnern ohne Breitbandanschluss in der Wohnung. Die Stadtverwaltung glaubt, dass kein New Yorker gezwungen sein sollte, zwischen einer Handyrechnung und einer monatlichen Lebensmittelrechnung zu wählen. De Blasios Büro stützte sich auf Untersuchungen der Consultig-Gruppe HR&A Advisors.
Die Stadtverwaltung will mit Service Providern in Form von Public Private Partnerships zusammenarbeiten, um Genehmigungsbehörden zu koordinieren, städtische Immobilien wie Dächer und Lichtmasten bereitzustellen und Glasfaserleitungen zu bauen, um die vorhandenen Vermögenswerte der Stadt zu verbinden. Man wolle "die Beziehung zwischen der Stadt und dem privaten Sektor in Richtung eines Universaldienstes lenken" .
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