Glasfaser: Berlin wird größtes FTTH-Ausbaugebiet der Telekom

Die Telekom setzt in Berlin auf die vielen Leerrohrsysteme, um Glasfaser bis ins Haus zu verbauen.

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Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (rechts) und Telekom-Deutschland-Vorstand Srini Gopalan lassen sich in Berlin-Karlshorst das Spleißen eines Glasfaserkabels erklären.
Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (rechts) und Telekom-Deutschland-Vorstand Srini Gopalan lassen sich in Berlin-Karlshorst das Spleißen eines Glasfaserkabels erklären. (Bild: Deutsche Telekom)

Berlin wird das größte zusammenhängende FTTH-Ausbaugebiet der Deutschen Telekom in Deutschland. Das gab der Netzbetreiber am 23. Juni 2021 bekannt.

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Die Telekom hatte den Ausbau in Berlin bereits im März 2021 angekündigt, die konkrete Vorstellung der Pläne ist eine Reaktion darauf, dass der Berliner Senat in diesem Monat eine sogenannte Gigabit-Strategie vorgelegt hat.

Bei einem Treffen an einer Glasfaser-Baustelle der Telekom in Karlshorst zusammen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) bekräftigte Srini Gopalan, verantwortlich für das Deutschland-Geschäft der Telekom, die bekannte Ausbauzusage durch sein Unternehmen: Eine Million Glasfaser-Anschlüsse will die Telekom bis Ende 2027 in Berlin bauen. In Berlin, so betont die Telekom, existierten in weiten Teilen der Stadt umfangreiche Leerrohrsysteme.

In diesem Jahr baut das Unternehmen rund 40.000 Glasfaseranschlüsse in Karlshorst, im Hansaviertel, in Siemensstadt und in Weißensee. Dafür werden rund 70 Kilometer Tiefbau erbracht, über 400 Kilometer Glasfaser eingezogen und fast 200 Netzverteiler errichtet. Das Investitionsvolumen beträgt in diesem Jahr fast 27 Millionen Euro.

Ausbau geht 2022 verstärkt weiter

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Im Jahr 2022 will die Telekom rund 150.000 Anschlüsse in Charlottenburg, Moabit, Alt-Hohenschönhausen, Friedenau, Gropiusstadt, Köpenick, Lichtenberg und einem weiteren Gebiet in Weißensee entstehen lassen. Dafür werden rund 155 Kilometer Tiefbau erbracht, fast 1.000 Kilometer Glasfaser eingezogen und etwa 700 Netzverteiler aufgebaut. Das Investitionsvolumen beträgt 2022 rund 80 Millionen Euro.

Gopalan sagte: "Der Glasfaseranschluss kommt nicht von allein in die Häuser und Wohnungen. Dafür brauchen wir die Mithilfe der Kunden, der Vermieter, der Hausverwaltungen oder der Eigentümer. Wir legen die Glasfaser von der Straße an die Gebäude und müssen dann weiter in die Wohnungen. Ohne die Genehmigungen der Eigentümer und Vermieter geht das nicht."

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brainDotExe 25. Jun 2021

Durchaus übliche, aber auch gute, Preise für so einen Anschluss. Der große...

Lacrimula 23. Jun 2021

Vor allem sollten die Telekom lieber woanders Glasfaser vorantreiben und nicht in diesem...



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