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Glasfaser: A1 baut sein FTTH-Netz in diesem Jahr stark aus

A1 will in diesem Jahr bereits 100.000 Haushalte direkt an das Glasfaser-Netz anbinden. Diesmal soll es sich auch nicht um Vectoring handeln.
/ Achim Sawall
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Glasfaserausbau von A1 auf dem Land (Bild: A1/Lukas Dostal)
Glasfaserausbau von A1 auf dem Land Bild: A1/Lukas Dostal

A1 hat in den ersten 9 Monaten des Jahres 2022 rund 4.000 Kilometer Glasfaser verlegt und damit rund 100.000 Haushalte direkt an das Glasfasernetz angebunden. Das gab der österreichische Netzbetreiber am 24. Oktober 2022 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Laut Angaben der A1-Sprecherin Livia Dandrea handelt es sich um FTTH-Ausbau.

A1 bezeichnete noch im vergangenen Jahr alle Zugänge als Glasfaser, auch die rund 13.000 FTTC-Zugänge (Fiber To The Curb) mit Vectoring-Erweiterung.

Das A1-Glasfasernetz hat laut den Angaben aktuell eine Gesamtlänge von rund 68.000 Kilometern. Insgesamt seien bereits 600.000 Haushalte mit A1 Glasfaser bis ins Gebäude (FTTB) oder in die Wohnung (FTTH) angeschlossen.

Jedes Jahr 500 Millionen Euro für digitale Infrastruktur

A1-Chef Marcus Grausam erklärte: "Dafür investiert A1 jedes Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro in die digitale Infrastruktur."

Im Mobilfunknetz wurden seit Anfang des Jahres rund 1.500 5G-Sender in Betrieb genommen. Insgesamt hat der Netzbetreiber damit 4.400 5G-Sender online, an einem Antennenstandort können sich aber mehrere Sender befinden.

A1 Telekom Austria ist der größte Festnetzbetreiber des Landes und gehört zur A1 Telekom Austria Group. Mehrheitseigentümer mit 51 Prozent des teilstaatlichen Konzerns ist die mexikanische América Móvil. Die staatliche Österreichische Beteiligungs AG hält als zweitgrößter Anteilseigner 28,42 Prozent. A1 ist mit Landesgesellschaften auch Netzbetreiber in Belarus, Bulgarien, Kroatien, Nordmazedonien, Serbien und Slowenien.


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