Das Problem der Zerbrechlichkeit

Lenovo geht davon aus, dass an ein Gerät mit Biegemechanismus besondere Anforderungen bezüglich der Haltbarkeit gestellt werden. Denn ein Smartphone mit biegsamem Display werde vom Kunden sicherlich öfter gebogen, als es unbedingt notwendig wäre. Besitzer solcher Geräte würden also auch aus purer Langeweile biegen. Und dann darf es natürlich nicht schon nach wenigen Wochen oder Monaten auseinanderbrechen. Ein ähnliches Kundenverhalten hat Lenovo seinerzeit bei Käufern von Klapphandys beobachtet.

  • Kein Geschenkband, sondern ultradünnes Glas (Foto: Schott)
  • Aus ultradünnem Glas lassen sich auch Schleifen machen. (Foto: Schott)
  • Schott stellt ultradünnes, biegsames Glas her, unter anderem für Displays. (Foto: Schott)
  • Hergestellt wird das Glas in einem speziellen Prozess. (Foto: Schott)
  • Das Glas ist nur wenige Mikrometer dick ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und biegsam. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es kann für dünne Displays, Fernseher, Sensoren oder Fensterscheiben verwendet werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Vorteil ist das geringe Gewicht ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... bei vergleichbar hoher Stabilität. (Foto: Schott)
  • Lenovos Cplus - ein Smartphone fürs Handgelenk (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Cplus schmiegt sich ums Handgelenk. (Screenshot: Golem.de)
  • Cplus sieht wie eine sehr große Smartwatch aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Cplus in gebogenem Zustand (Screenshot: Golem.de)
Es kann für dünne Displays, Fernseher, Sensoren oder Fensterscheiben verwendet werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Dünnes Glas sei aber nicht automatisch zerbrechlicher, die Bruchgefahr "hat eher etwas mit der Qualität der Glaskanten zu tun", sagt Haas. Immerhin wirbt Corning damit, dass das Gorilla Glass 5 Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,6 Metern übersteht. Die Gefahr einer Zerstörung durch Benutzung liegt eher bei der Technik als beim Glas selbst.

Das Glas ist elastisch, aber nicht unzerstörbar

Werde die Punktbelastung zu hoch, etwa weil das Smartphone auf den Fußboden fällt, breche das Glas aber, sagt Haas. "Da kommen wir auch mit den neuen Werkstoffen nicht um die Physik drumherum."

Schotts Ziel sei jedoch, die Grenzen noch zu erweitern. "Alle Gläser bis hin zum 30-µ-Glas werden im gleichen Prozess erzeugt und laufen wirklich aus dem Down-Draw aufs Band. Das ist im Moment die Grenze, zu der wir prozesssicher herstellen", erzählt Haas. "An den Gläsern darunter forschen wir gerade und da sind wir dabei, die Grenze weiter nach unten zu verschieben. Und wenn Sie mich jetzt fragen: Wo ist die physikalische Grenze, kann ich Ihnen das noch nicht sagen."

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 Dünnglas wird aufgerollt
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Ach 17. Dez 2016

Dachte das passt hier ganz gut. Im ersten Video gehen die Mythbusters auf die Geschichte...

m9898 17. Dez 2016

Polyimide kratzfest? Etwa mit Glas drüber? ;D

m9898 17. Dez 2016

Das ist doch sowiso nur Semantikklauberei. Mit den klassischen Aggregatszuständen...

derdiedas 15. Dez 2016

Was zum Teufel machst Du mit deinem Fernsehdisplay das du da Gorillaglas haben willst?

Jordanland 14. Dez 2016

Man kann es sich auch leicht machen. Gorillaglas ist kein wundermittel der...



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