Glas im Fernseher und im E-Auto

Nicht nur kleine, sondern auch große Bildschirme seien aus Glas, erläutert Haas: "In der Fernseher- und Monitorindustrie geht es immer mehr zu Gläsern und da zu in gewissem Maße dünneren Gläsern, weil die Fernseher gebogen und dünner werden." Außerdem werden Glasscheiben für die LED-Hintergrundbeleuchtung verwendet: Je höher die Auflösung des Fernsehers ist, desto höher muss dann auch die Lichtintensität sein. Die dafür eingesetzten LEDs werden so heiß, dass Kunststoff schmelzen würde und somit zwingend Glas genutzt werden muss. Die Glasscheiben bestehen mittlerweile aus bis zu vier Glasschichten.

  • Kein Geschenkband, sondern ultradünnes Glas (Foto: Schott)
  • Aus ultradünnem Glas lassen sich auch Schleifen machen. (Foto: Schott)
  • Schott stellt ultradünnes, biegsames Glas her, unter anderem für Displays. (Foto: Schott)
  • Hergestellt wird das Glas in einem speziellen Prozess. (Foto: Schott)
  • Das Glas ist nur wenige Mikrometer dick ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und biegsam. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es kann für dünne Displays, Fernseher, Sensoren oder Fensterscheiben verwendet werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Vorteil ist das geringe Gewicht ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... bei vergleichbar hoher Stabilität. (Foto: Schott)
  • Lenovos Cplus - ein Smartphone fürs Handgelenk (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Cplus schmiegt sich ums Handgelenk. (Screenshot: Golem.de)
  • Cplus sieht wie eine sehr große Smartwatch aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Cplus in gebogenem Zustand (Screenshot: Golem.de)
Das Glas ist nur wenige Mikrometer dick ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Somit ist ultradünnes Glas auch für die Fernseher- und Monitorindustrie ein denkbares Einsatzfeld. Es macht die Fernseher weniger schwer. Ohne das dünne Glas würden große Flachbildfernseher womöglich mehr wiegen als betagte Röhrenfernseher.

Elektroautos könnten von Dünnstglas profitieren

Ein weiterer Abnehmer für ultradünnes Glas ist die Automobilindustrie - für Lichter und Fensterscheiben. Gerade bei Elektrofahrzeugen bieten sich Fenster aus Dünnglas an: Sie sind leichter. Und weniger Gewicht bedeutet eine größere Reichweite für die Fahrzeuge - bekanntlich noch eine Schwachstelle der Elektroautos.

Auch Teile im Innern des Fahrzeugs können laut Schott aus Glas hergestellt werden. Glas eigne sich beispielsweise gut als Verbundwerkstoff, aus Glas-Metall-Verbindungen baut Schott Airbagzünder und Gurtstraffer.

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 Glas: Der WunderwerkstoffDünnglas sieht wie Folie aus 
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Ach 17. Dez 2016

Dachte das passt hier ganz gut. Im ersten Video gehen die Mythbusters auf die Geschichte...

m9898 17. Dez 2016

Polyimide kratzfest? Etwa mit Glas drüber? ;D

m9898 17. Dez 2016

Das ist doch sowiso nur Semantikklauberei. Mit den klassischen Aggregatszuständen...

derdiedas 15. Dez 2016

Was zum Teufel machst Du mit deinem Fernsehdisplay das du da Gorillaglas haben willst?



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