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Glamos: Mini-Lidar-Sensor erkennt Wischbewegungen in der Luft

Als virtuellen Touchscreen bezeichnen die Entwickler ihren Lidar-Sensor namens Glamos. Der kleine Würfel tastet mit Licht einen Halbkreis in der Luft ab und kann so Handbewegungen als Eingaben interpretieren. Auf Kickstarter ist das Zubehör ein ziemlicher Erfolg.

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Glamos ist sehr klein.
Glamos ist sehr klein. (Bild: Glamos-CoreDar)

Die Entwickler von Glamos-Coredar finanzieren auf Kickstarter das Zubehör Glamos. Dabei handelt es sich um einen Lidar-Sensor, der Handgesten in der Luft in Eingabekoordinaten für Endgeräte umwandeln kann. Das Unternehmen bezeichnet den kleinen Würfel auch als virtuellen Touchscreen. Er wird per USB oder in der Pro-Version auch per Bluetooth an Fernseher, PCs oder Notebooks angeschlossen und kann an vielen Orten positioniert werden. Die Entwickler zeigen Glamos etwa im Konferenzraum, vor dem All-in-One-PC und im Wohnzimmer.

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Das Prinzip von Glamos ist simpel. In der Mitte befindet sich ein schnell rotierender Spiegel, der einen Lichtstrahl in einem 180-Grad-Winkel reflektiert. Durch die Rotation deckt der Lichtstrahl über dem Zubehör einen Halbkreis mit einem Radius von etwa einem Meter ab. Wird in dieser Fläche eine Hand oder ein anderes Objekt platziert, reflektiert dieses den Strahl zurück zum Empfänger. Dieser kann daraus die relative Position berechnen und die X-Y-Koordinate an ein Gerät senden.

In der Praxis konnten die Entwickler ihr System bereits testen. Dazu verwendeten sie Glamos für das Mobile Game Fruit Ninja. In dem Video werden Handbewegungen zuverlässig erkannt. Allerdings ist die Eingabeverzögerung merklich spürbar, was zum einen durch die Lidar-Technik an sich und zum anderen durch das Bluetooth-Protokoll hervorgerufen wird. Für Anwendungszwecke in Spielen könnte dieser Ansatz zu träge sein, aber in Präsentationen oder als Fernbedienung dürfte sich das Zubehör als nützlich erweisen.

Die Unterstützer sind offenbar zuversichtlich: Glamos hat bereits 262.000 Euro von 1.700 Interessenten im Crowdfunding eingenommen. Die Kampagne läuft noch zwei Wochen lang. Die Basisvariante ohne Bluetooth-Modul kostet 110 Euro. Für die Pro-Version verlangt der Hersteller 130 Euro. Die Auslieferung soll im Juli 2020 anlaufen.

Es handelt sich um das erste Projekt der Entwickler auf Kickstarter. Wie bei vielen anderen Crowdfunding-Projekten sollte auch hier ein gewisses Risiko einkalkuliert werden.

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  • Glamos (Bild: Glamos-Coredar)
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Glamos (Bild: Glamos-Coredar)


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masel99 16. Feb 2020 / Themenstart

Das unten links? https://ksr-ugc.imgix.net/assets/027/643/209...

Oh je 16. Feb 2020 / Themenstart

Danke

franzropen 16. Feb 2020 / Themenstart

Datrenschutz?

Poison Nuke 15. Feb 2020 / Themenstart

1. ein Leap Motion Sensor hat ebenfalls eine Reichweite von 1m, anders könnte es...

masel99 15. Feb 2020 / Themenstart

Der Spiegel selbst reflektiert den Laser jeweils mit einem Winkel von 90 Grad, das ist...

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