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Gitlab kauft Gitorious: Stärkere Open-Source-Konkurrenz für Github

Der Hostingdienst und Serviceanbieter Gitlab hat das ehemals sehr erfolgreiche Gitorious übernommen. Anders als bei dem dominierenden Github ist der Code frei und kann von jedem genutzt werden.

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Der Gitlab-Quellcode bei Gitlab.com
Der Gitlab-Quellcode bei Gitlab.com (Bild: Gitlab.com)

Kollaborationsplattformen für Code, die auf Git basieren und weitere Dienste anbieten, gibt es nur wenige. Marktbeherrschend ist derzeit Github. Noch wenige Monate vor Github, im Januar 2008, startete das quelloffene Gitorious, das nun von Gitlab gekauft wurde. Der bisher kostenlose Hostingdienst von Gitorious wird im Juni 2015 eingestellt.

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Als Grund für die Übernahme wird die zunehmend schlechte Finanzsituation von Gitorious genannt, das offenbar wichtige Kunden für seine Dienste an Gitlab verloren hat und so den bisher verfügbaren kostenlosen Hostingdienst mit der gleichnamigen Software nicht mehr wirtschaftlich betreiben konnte. Nutzer von Gitorious.org sollen ihre Projekte einfach in den Dienst von Gitlab.com importieren können.

Langfristig würden alle von den gemeinsamen Anstrengungen in nur noch einer Organisation profitieren, sagte Gitlab-Chef Sytse Sijbrandij. "Die Übernahme wird das Wachstum von Gitlab weiter beschleunigen." Eigenen Angaben zufolge wird Gitlab von etwa 100.000 Organisationen genutzt. Zudem sei der Dienst bereits das meist genutzte On-Premise-Angebot zur Git-Verwaltung. Durch den Kauf von Gitorious könne das Geschäft noch weiter ausgebaut werden.

Verschiedene Lizenzen und Nutzer

Die drei verschiedenen Dienste sind alle in Ruby geschrieben unterscheiden sich im Funktionsumfang, aber vor allem in der Lizenzierung. Github ist proprietär und kann über Github.com genutzt werden. Eine Enterprise-Variante für das eigene Netzwerk steht aber ebenfalls bereit. Gitorious steht frei unter der AGPL zur Verfügung und kann so auch auf eigenen Servern genutzt werden. Die Lizenz verpflichtet Hostingbetreiber aber, den Code und Veränderungen daran sämtlichen Nutzern herauszugeben.

Gitlab gibt es in einer MIT-lizenzierten Community Edition und einer proprietären Enterprise Edition mit einigen Zusatzfunktionen. Beide sollen problemlos auf eigener Hardware eingesetzt werden können, dafür stellt das Unternehmen Installationspakete bereit. Zu den Referenzkunden von Gitlab zählen neben Forschungseinrichtungen wie der NASA oder dem CERN auch IBM, Red Hat und das chinesische Alibaba.



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HibikiTaisuna 05. Mär 2015

ich hab anfangs auch nur ein git mit SSH Zugriff auf einem vServer bzw. auf meinem...

Schnarchnase 05. Mär 2015

Oder Gogs, das finde ich persönlich sehr interessant, habe es aber noch nicht im...

Schnarchnase 05. Mär 2015

Gogs ist eine schöne schlanke Alternative zu Gitlab, für den privaten Gebraucht auf jeden...


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