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Github kann seine Server per Chatbot verwalten.
Github kann seine Server per Chatbot verwalten. (Bild: Github)

Githubs Metal-Cloud: Server-Verwaltung per Chatbot statt Cloud-Software

Github kann seine Server per Chatbot verwalten.
Github kann seine Server per Chatbot verwalten. (Bild: Github)

Für seine Dienste verzichtet Github komplett auf typische Cloud-Software und setzt stattdessen auf die Verwaltung eigener Hardware im Rechenzentrum. Das bringt zwar einige Probleme mit sich, die Github aber mit einem speziellen Werkzeug und der Anbindung an einen Chatbot weitgehend gelöst haben will.

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In den vergangenen Jahren wechselten immer mehr Firmen auf Cloud-Software wie Openstack oder nutzten Angebote von Google, Amazon, Microsoft sowie vieler weiterer Unternehmen. Der Hostingdienst für Software-Projekte, Github, setzt entgegen diesem Industrietrend auf die Verwaltung eigener Hardware in seinen Rechenzentren, wie das Unternehmen in seinem Techniker-Blog mitteilt. Ein eigenes Werkzeug und dessen Anbindung an den hauseigenen Chatbot Hubot macht für Github die Verwaltung seiner Rechner jedoch ähnlich einfach wie beim Einsatz von Cloud-Software, welche eigentlich durch Hardware-Abstraktion die Arbeit vereinfachen soll.

Die Einfachheit der Cloud-Umgebungen, also den "bedarfsmäßigen Abruf von Ressourcen über eine API", erreicht Github mit seinem in Ruby geschriebenen Werkzeug Gpanel. Diese Anwendung ist laut dem Unternehmen mit dem Umzug in ein eigenes Rechenzentrum vor etwa drei Jahren entstanden. Damit werden aber nicht nur die physischen Komponenten überwacht. Mit Gpanel können die Github-Admins auch die Software auf die Rechner aufspielen.

Dazu reicht die Verbindung der Geräte ans Netzwerk: so wird die Firmware per IPMI verwaltet, Betriebssysteme werden über einen eigenen PXE-Server aufgespielt und die Bauteile wie CPU, RAM, RAID-Festplatten und Ähnliches werden mit dem Puppet-Werkzeug Facter gesammelt. All diese Informationen stehen dann in Gpanel bereit, so dass bei neuer Hardware fast vollständig automatisiert der Speicher getestet und anschließend eine Linux-Distribution darauf installiert und gestartet werden kann.

Anbindung an Chatbot

Weiter vereinfacht wird die Arbeit bei Github durch eine Anknüpfung von Gpanel an den programmierbaren Chatbot Hubot, der unter anderem auch dafür genutzt werden kann, die Bürotüren des Unternehmens zu öffnen. So reicht ein Befehl im Chatclient aus, um das Betriebssystem auf der neuen Hardware zu installieren oder auch die RAID-Konfiguration zu verändern. Ebenso leicht können Operationen auf mehreren Geräten gleichzeitig ausgeführt oder ein Host-Rechner vorübergehend außer Dienst gestellt werden.

Anders als zum Beispiel Hubot oder einige andere Eigenentwicklungen von Github steht Gpanel zurzeit nicht frei zur Verfügung. Es ist nicht klar, ob Github überhaupt plant, Gpanel je als Open Source bereitzustellen.


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chrulri 09. Dez 2015

Wenns dann schon Kühlschränke gibt welche automatisch Lebensmittel bestellen, warum...

Kaiser Ming 02. Dez 2015



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