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Github Copilot: Extensions für den KI-Programmierassistenten angekündigt

Auch Githubs Copilot bekommt Erweiterungen, um aus dem Chatfenster des KI-Assistenten mit externen Resourcen zu interagieren.
/ Boris Mayer
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"Hey Copilot, hier ist mein Bug. Analysiere, fixe und deploy das." (Bild: Boris Mayer mit PlaygroundAI/Stable Diffusion XL)
"Hey Copilot, hier ist mein Bug. Analysiere, fixe und deploy das." Bild: Boris Mayer mit PlaygroundAI/Stable Diffusion XL

Github(öffnet im neuen Fenster) hat die Einführung von Github Copilot Extensions angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Diese sollen es wie auch schon die Extensions für den Kopiloten von Microsoft 365 erlauben, dem KI-Assistenten externe Tools, Dienste und Datenbasen zugänglich zu machen, damit Nutzer direkt aus dem Chat heraus mit diesen interagieren können.

Zum Start sind unter anderen Erweiterungen von Partnern wie Datastax(öffnet im neuen Fenster) , Docker(öffnet im neuen Fenster) , Microsoft Azure(öffnet im neuen Fenster) und Teams, MongoDB(öffnet im neuen Fenster) , Octopus Deploy(öffnet im neuen Fenster) , Sentry(öffnet im neuen Fenster) und Launchdarkly(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Unterstützt werden sie in den Assistenten auf Github, Visual Studio und VS Code.

Zunächst gibt es die Extensions nur für eingeladene Nutzer, in wenigen Wochen, kündigte Github an, werden dann alle Github-Copilot-Anwender zumindest auf die Extensions für Stripe(öffnet im neuen Fenster) , MongoDB, plus die von Microsoft selbst, auf dem Github-Marketplace(öffnet im neuen Fenster) zugreifen können.

Neben den öffentlich verfügbaren Erweiterungen soll es Organisationen aber auch möglich sein, private Extensions zu entwickeln und zu nutzen. So sollen sich zum Beispiel auch die APIs von internen Bibliotheken, ein spezielles Entwicklungs-Tooling oder Ähnliches integrieren lassen. Github nennt als Beispiel ein maßgeschneidertes Monitoring-System.

Um selbst Erweiterungen für den Assistenten schreiben zu können, werden Nutzer aufgefordert, sich beim Github-Copilot-Partnerprogramn(öffnet im neuen Fenster) anzumelden.

Drei Ziele für mehr Produktivität

"Minimiere Kontextwechsel, erhalte den Flow-Zustand und beschleunige die Softwarebereitstellung - alles an einem Ort" , fasste Cody De Arkland, zuständig für Produktinkubation bei Launchdarkly, zusammen. Das ist es auch, was Github für die Praxis in größerem Rahmen verspricht.

Das gegebene Beispiel beschreibt ein Szenario, das auf die Zuweisung eines Datenbank-Bugs an einen Entwickler erfolgt: von der Analyse mit Github-Issue lesen, in Datastax die Audit-Logs überprüfen, dann die Fehlersuche über Sentry, die Fehlerbehebung im Code und zum Schluss das Ergebnis mit Azure bereitstellen.

Bisher brauchte man dafür einige Kontextwechsel von einem Tool ins andere und gegebenenfalls auch mehrmals hin und her. Mit den Extensions stehen alle diese Werkzeuge dem Copiloten zur Verfügung und lassen sich natürlichsprachlich direkt in der IDE anweisen - also ganz ohne Wechsel der Programme und der damit unweigerlich verbundenen Fenstersuche.


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