Girocard mit eingebautem Bonussystem: Sparkassen-Card integriert Payback

Wer eine Sparkassen-Card besitzt, kann neuerdings damit an der Kasse zahlen und gleichzeitig Payback-Punkte sammeln. Eine gesonderte Payback-Karte muss nicht mehr vorgezeigt werden. Das gilt für die Partner der S-Vorteilswelt der Sparkassen sowie in regionalen Geschäften. Schritt für Schritt sollen irgendwann rund 12.000 regionale Händler mitmachen.
Für die Nutzung der Payback-Funktion mit der Girocard ist die Teilnahme am Kundenprogramm S-Vorteilswelt der Sparkassen erforderlich.
Dazu muss ein Payback-Konto aktiv sein und mit der Sparkassen-Card verbunden werden. Kunden können den Payback-Punktestand im Finanzstatus des Onlinebankings, in der Sparkassen-App sowie der S-Vorteilswelt-App oder der Webseite S-Vorteilswelt einsehen.
Diese Daten landen bei Payback
Sobald die Payback-Funktion(öffnet im neuen Fenster) für die Girocard aktiviert ist, werden verschiedene Daten an das Bonusprogramm übermittelt, wenn mit der Sparkassen-Card bezahlt wird.
Dazu gehören die Payback-Kundennummer, das Buchungsdatum der Zahlung, eingelöste Coupons und der daraus errechnete Payback-Punktewert. Der Anbieter versichert, dass keine weiteren Zahlungsdaten oder persönliche Informationen an Payback weitergegeben würden.
Payback-Punkte mit Sparkassen-Dienstleistungen sammeln
Mit der Partnerschaft soll es zudem möglich sein, für ausgewählte Finanzprodukte und Dienstleistungen der Sparkasse Payback-Punkte zu sammeln. Das kann die Eröffnung eines Girokontos oder Ähnliches sein. Mit welchen Produkten Kunden Punkte sammeln könnten, entscheidet jede teilnehmende Sparkasse selbst.
Payback hat nach eigenen Angaben derzeit mehr als 34 Millionen Nutzer des Bonusprogramms. Die Sparkassen kommen auf rund 36 Millionen private Girokonten. Die Payback-Integration wurde im März 2024 für irgendwann in diesem Jahr angekündigt.
Immer mehr Unternehmen bieten Bonusprogramme
Bonussysteme sind umstritten: Verbraucherschützer warnen immer wieder davor, nicht zu viele persönliche Daten für ein wenig Rabatt preiszugeben und somit zum "gläsernen Kunden" zu werden. In den vergangenen Jahren legten viele Unternehmen eigene Bonusprogramme auf, die zum Teil direkt beim Kauf mit Rabatten locken.
Das kann Einfluss auf das Kaufverhalten haben, wie unsere Erfahrungen mit Lidl Plus (g+) zeigen.