Gimp: Plugin-Installation soll einfacher werden
Geht es nach Ingo Lütkebohle und dem Team des Gimp Plugin Registry(öffnet im neuen Fenster) , soll es künftig möglich sein, Plugins direkt in Gimp aus dem Internet zu installieren. Dazu soll die Registry zunächst besser in Gimp integriert werden. Die Plugins sollen dann über eine Onlinedatenbank zur Verfügung gestellt werden. Für die Umsetzung des Projekts braucht das Team aber Verstärkung(öffnet im neuen Fenster) .
Bislang müssen einzelne Plugins zunächst heruntergeladen und per Hand in die entsprechenden Verzeichnisse verschoben werden. Zwar werden populäre und wichtige Plugins in einem Paket zusammengeschnürt und stehen beispielsweise für Linux und Windows zur Verfügung. Allerdings will das Team des Gimp Plugin Registry die Installation noch einfacher und auch selektiver machen.
Plugin-Datenbank mit Bewertungen
Geplant ist eine zentrale Datenbank, in der Informationen über Plugins gespeichert werden sollen. Dazu sollen neben den Metadaten beispielsweise auch Bewertungen gesammelt werden. Dafür wird ein neues Plugin benötigt, das Abfragen im JSON oder XML bereitstellt und auch ausgewählte Plugins herunterlädt und installiert. Zusätzlich muss die Plugin-Registry in Gimp überarbeitet werden. Für beide Aufgaben sucht das Team Hilfe.
Mit dem neuen Konzept will Lütkebohle auch dem Missbrauch der Gimp-Registry-Plugin-Webseite zuvorkommen, die immer wieder unter Spamangriffen zu leiden hat. Das sei aber inzwischen weniger durch Webentwicklung als durch das neue Installationsverfahren zu bewältigen, schreibt Lütkebohle.
Die Webseite der Gimp-Plugin-Registry sammelt seit gut 15 Jahren Plugins für Gimp, etwa zur Bildverfremdung oder -verbesserung. Die Registry ist integraler Bestandteil der freien Bildbearbeitung und verwaltet installierte Plugins und Erweiterungen.
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