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Giganetz: Telekom streicht Städte von der Glasfaser-Ausbauliste

Es gibt viel zu wenig Kunden für Fibre-To-The-Home. Darum wird es kein Telekom-Glasfasernetz in zwei deutschen Städten geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Doch kein Giganetz?
Doch kein Giganetz? (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat zwei Städte aus den Planungen für den FTTH-Ausbau herausgenommen. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, fanden sich in Erlangen und Münster nicht genügend Interessenten. In Kempten musste die Frist zum Erreichen von 2.500 Vorverträgen verlängert werden. Zehn Prozent der Haushalte eines Ausbaugebiets müssten einen Vorvertrag abschließen, erst dann beginnt die Telekom mit dem Netzausbau, hat die Wirtschaftswoche erfahren.

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In Erlangen baut M-Net sein Netz bereits mit Fibre-To-The-Building (FTTB) und Fibre-To-The-Home (FTTH) aus. M-Net setzt den Internetzugang auf Basis der FTTB-Netzarchitektur mit Übertragungsraten von maximal 100 MBit/s um. Die Glasfaser reicht bei dieser Anschlusstechnik nur bis in das Gebäude. Von dort aus wird das Signal dann über die vorhandene Hausverkabelung weitergeleitet. FTTH mit höheren Datenraten erhielten zugleich circa 100 Haushalte im Erlanger Neubaugebiet Westside.

In Münster bietet der TV-Kabelnetzbetreiber Unitymedia 150 MBit/s. In Amberg, Aschaffenburg, Freising, Friedrichsdorf, Gummersbach und Kiel habe die Telekom zehn Prozent der Haushalte gewonnen. In Ausbaugebieten wie Hennigsdorf bietet die Telekom bis zu 200 MBit/s. Im Upload sollen 100 MBit/s möglich sein.

Das Telekom-Produkt Entertain Premium Fiber 100 IP kostet ermäßigt 59,95 Euro im Monat. Der reduzierte Preis für Entertain Comfort Fiber 100 IP beträgt 54,95 Euro und für Call & Surf Comfort Fiber 100 IP 44,95 Euro. Mit 200 MBit/s kosten die drei Pakete jeweils 5 Euro mehr im Monat.

Ende 2011 waren eine Million Haushalte mit FTTH versorgt. Das geht aus einer Studie von Idate hervor, die das FTTH Council Europe im Januar 2012 vorgelegt hat. Nur 166.000 Kunden hatten einen FTTH- oder FTTB-Zugang, dies waren 0,4 Prozent aller Haushalte. Nur einer von sechs angeschlossenen Haushalten entschließe sich zu einem Vertragsabschluss beim Betreiber. Die Gründe für das geringe Interesse seien laut FTTH Council Europe lange Vertragsbindungen von bis zu 24 Monaten und fehlende oder schlechte Vermarktung der Zugangsangebote.



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keygen 10. Mai 2012

so wie ich das mitbekommen habe, verkauft die telekom das was "sicher" aus der leitung...

Cotterpin 08. Mai 2012

Naja irgendwas muss den dicken Stream dann ja doch noch verarbeiten.

/mecki78 08. Mai 2012

Also ich weiß ja nicht wo du Kunde bist, aber ich habe u.A. auch einen 100 MBit/s...

VRzzz 08. Mai 2012

ODER die Konkurrenz steuert was bei, anstatt nur Nutznießer zu sein... siehste den Haken?

VRzzz 08. Mai 2012

ihr seid lustig... in Betriebswirtschaft wohl nicht aufgepasst... klar ist die Telekom...


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