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Gigafactory: Tesla baut Riesenakku für das kalifornische Stromnetz

Großauftrag für Teslas Gigafactory: Die Akkufabrik baut einen Netzspeicher, der Lastspitzen ausgleichen soll. Der Akku speichert genug Strom für 1.000 Elektroautos.
/ Werner Pluta
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Teslas Gigafactory: genug Kapazität, um den Speicher in drei Monaten zu bauen (Bild: Tesla)
Teslas Gigafactory: genug Kapazität, um den Speicher in drei Monaten zu bauen Bild: Tesla

Strom von Tesla(öffnet im neuen Fenster) : Der Elektroautohersteller baut einen großen Energiespeicher in Kalifornien, der in das Netz des Stromversorgers Southern California Edison(öffnet im neuen Fenster) (SCE) integriert, um Stromausfälle zu verhindern. Das System soll noch in diesem Jahr einsatzbereit sein.

Der Netzspeicher wird aus Powerpacks bestehen, der größeren Variante des Wandakkus Powerwall . Der Speicher wird eine Leistung von 20 Megawatt liefern und eine Kapazität von 80 Megawattstunden speichern. Das reicht laut Tesla(öffnet im neuen Fenster) aus, um 2.500 Haushalte einen Tag lang mit Strom zu versorgen oder um die Akkus von 1.000 Elektroautos von Tesla zu laden.

Der Riesenakku geht im Winter in Betrieb

Die Powerpacks werden in Teslas kürzlich eröffneter Gigafactory gebaut. Die Kapazitäten reichten aus, um das System in drei Monaten zu fertigen, auszuliefern und aufzustellen. Der Speicher soll Ende des Jahres in Betrieb gehen.

Der Stromspeicher ist dazu gedacht, Lastspitzen abzufangen. Er soll Gaskraftwerke im Großraum Los Angeles ersetzen, die früher zu diesem Zweck eingesetzt wurden. Die Gaskraftwerke wurden nach dem Unfall in dem Aliso-Canyon-Erdgasspeicher(öffnet im neuen Fenster) 2015 geschlossen.

Durch ein Leck in dem unterirdischen Speicher waren etwa 97.100 Tonnen Methan und 7.300 Tonnen Ethan entwichen. Das Leck war im Oktober 2015 entdeckt worden und konnte erst im Februar dieses Jahres abgedichtet werden.


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