Gigafactory Berlin: Wasserverband befürchtet Kontaminierung durch Tesla

Die Trinkwasserversorgung ist weiter ein strittiger Punkt beim Bau von Teslas Gigafactory Berlin. Ein Störfall könnte massive Konsequenzen haben.

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Die Gigafactory Berlin bei Grünheide hat noch keine endgültige Genehmigung.
Die Gigafactory Berlin bei Grünheide hat noch keine endgültige Genehmigung. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der für Teslas Gigafactory Berlin zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) sieht offenbar die Sicherheit der Trinkwasserversorung durch das E-Auto-Werk in Gefahr, wie das Handelsblatt berichtet. Verbandschef André Bähler sagte dem Handelsblatt: "Unsere Sorge ist, dass bei Störfällen, insbesondere in der geplanten Batteriefabrik, eine Kontaminierung des Grundwassers nicht ausgeschlossen werden kann".

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Die Folgen für das Trinkwasser der Region seien dabei "nicht auszudenken", so Bähler weiter. Der Verbandschef fordert außerdem ein Gutachten, um die Gefahren für das Grundwasser durch die geplante Batteriefabrik zu bewerten, wie das Handelsblatt weiter berichtet. Darüber hinaus fordert Bähler auch Zusicherungen von Tesla selbst, für Maßnahmen, die in einem Störfall das Grundwasser der Region schützen, zu sorgen.

Während des Baus der Gigafactory Berlin in Grünheide gibt es immer wieder Streit und Diskussionen rund um die möglichen Probleme mit der Wasserversorgung des Werks selbst sowie möglichen Umweltgefahren. Das gilt insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau der geplanten Batteriefabrik. Das Werk liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet.

Bei einem Störfall in Teslas künftigem Werk in Grünheide könnten sich gefährliche Situationen einstellen, so die Quintessenz eines Gutachtens der Ingenieurgesellschaft Müller-BBM, das schon im Frühjahr 2021 erschienen ist. Aus Regierungskreisen hieß es erst vor rund zwei Wochen, dass eine endgültige Genehmigung mit strengen Auflagen im Bereich Wasser und bei Störfällen verbunden sei. Welche genauen Maßnahmen Tesla nun ergreifen muss, ist jedoch noch nicht bekannt. Wasserverbandschef Bähler sagte dazu: "Falls Tesla die mit der Batterieherstellung verbundenen Wasserrisiken nicht nachvollziehbar beherrschen kann, wäre es geboten, die Zulassung dafür erst gar nicht zu erteilen".

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