Gigafactory Berlin: Tesla hat angeblich Wasserproblem gelöst

Für die Batteriezellproduktion in Grünheide will Tesla angeblich kein zusätzliches Wasser benötigen. Das würde die Genehmigung erleichtern.

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Die Tesla-Baustelle in Grünheide im Frühjahr 2021
Die Tesla-Baustelle in Grünheide im Frühjahr 2021 (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Trotz der Erweiterung der geplanten Autofabrik in Grünheide um eine Batteriezellproduktion soll der Wasserbedarf der gesamten Anlage nicht steigen. Das geht nach Angaben des Berliner Tagesspiegels aus den aktualisierten Antragsunterlagen des Unternehmens hervor. Demnach wird der Wasserbedarf der gesamten Fabrik weiterhin mit 1,432 Millionen Kubikmetern angegeben.

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Dem Tagesspiegel zufolge soll der neue Tesla-Genehmigungsantrag noch in dieser Woche beim Landesumweltamt Brandenburg eingereicht werden. Der geringere Bedarf hänge unter anderem mit der neuen Batterietechnik zusammen. Dabei seien die Zellen Teil der Karosserie und sollten in einem "Trockenverfahren" hergestellt werden. Um den Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten, sei auch das Autowerk technisch verbessert worden.

Für die Gigafactory Berlin fehlt weiterhin die erforderliche Baugenehmigung. Doch anstatt den Abschluss des Genehmigungsverfahrens für die Autoproduktion abzuwarten, hat Tesla vor kurzem den Antrag um die angeblich größte Batteriezellproduktion der Welt erweitert. Dadurch verzögert sich das Verfahren um weitere Monate, so dass Tesla-Chef Elon Musk nicht mehr mit einem Start der Produktion vor Ende des Jahres rechnet.

Zusätzliche Wasserreservoirs in Aussicht gestellt

Bislang war erwartet worden, dass für die erweiterte Fabrik der Wasserbedarf steigen und nicht mehr von der lokalen Wassergewinnung gedeckt werden könnte. Tesla gab für das gesamte Areal in der vollständigen Ausbaustufe einen Bedarf von 3,6 Millionen Kubikmetern im Jahr an. Das Bundesland Brandenburg hatte dazu bereits die Nutzung neuer Grundwasservorräte ins Spiel gebracht.

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Der zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner hatte vor dem hohen Wasserverbrauch gewarnt. Für den bisherigen Bedarf wurden allerdings schon Lieferverträge unterzeichnet. Die Wasserproblematik gehört weiterhin zu den wichtigsten Kritikpunkten an der Fabrik.

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