Gigafactory Berlin: Tesla ändert Bauantrag für Fabrik in Grünheide

Die Tesla-Fabrik in Brandenburg wird wohl frühestens ab Oktober 2021 starten, weil das Unternehmen den Genehmigungsantrag ändern will.

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Tesla-Stanzpresse
Tesla-Stanzpresse (Bild: Tesla)

Tesla streitet ab, Abwasserleitungen auf seinem brandenburgischen Fabrikgelände absichtlich illegal verlegt zu haben. Das Unternehmen gebe an, dass die umstrittene Verlegung der Abwasserrohre oberhalb des Grundwasserspiegels durch den Zulassungsbescheid aus dem vergangenen Jahr erlaubt worden sei, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Das war offensichtlich ein Irrtum.

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Am 25. März 2021 hatten Behördenmitarbeiter auf dem Gelände der Tesla-Fabrik in Grünheide nach Berichten des ZDF-Magazins Frontal21 und der Website Business Insider Baugräben für Abwasserrohre entdeckt, die nicht genehmigt waren. Tesla musste die Arbeiten daraufhin einstellen und konnte sie erst am 12. April 2021 mit Erhalt der dann erfolgten Genehmigung wiederaufnehmen.

Ein Bußgeldverfahren gegen Tesla werde geprüft, teilte das zuständige Brandenburger Umweltministerium mit.

Bauverzögerung bis Oktober oder November

Wie der Berliner Tagesspiegel berichtet, wird sich der Start der Fabrik bis mindestens Oktober 2021 verzögern. Eigentlich sollte Mitte des Jahres mit der Produktion von Elektroautos begonnen werden. Das brandenburgische Umweltministerium teilte am Dienstagabend mit, Tesla habe die Behörde darüber informiert, dass der Genehmigungsantrag für die Gigafactory geändert werden solle.

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Der Umfang der vorgesehenen Änderungen sei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landesamt für Umwelt (LfU), derzeit noch nicht bekannt. Es sei jedoch davon auszugehen, dass aufgrund dieser Änderung eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit erforderlich werde. Dies beinhalte eine erneute Bekanntmachung und Auslegung der Unterlagen sowie die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben.

Insane Mode - Die Tesla-Story: Wie Elon Musk die Automobilbranche auf den Kopf gestellt hat und stellen wird

Wie der Tagesspiegel schreibt, soll mit der erneuten Auslage der Papiere das Risiko reduziert werden, dass die noch ausstehende Genehmigung des Fabrikbaus vor Gericht kassiert wird. Außerdem solle in die Neuauslegung der Antrag für die Akkuzellenfertigung eingebaut werden.

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Hotohori 29. Apr 2021

Hängt ganz davon ab wie es zu diesem Missverständnis kam. Das lässt sich durch den...

Grolox 28. Apr 2021

Die Frage ist doch woher Frontal wusste a) wie der genehmigte Bauantrag aussieht b) wann...

Hallonator 28. Apr 2021

ALLES mit Tesla oder Musk in der Überschrift wird geklickt und ist somit eine Meldung wert.

mke2fs 28. Apr 2021

Natürlich sagen sie was dazu. Die haben nach dem die News raus kam und in Erwartung von...



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