Tesla Gigafactory Berlin: Elon Musk streitet sich mit ZDF Frontal 21

Tesla-Chef Elon Musk und das ZDF streiten über eine Dokumentation des Magazins Frontal 21(öffnet im neuen Fenster) über den möglicherweise kritischen Wasserverbrauch der Gigafactory in Grünheide in Brandenburg.
Musk schrieb auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) , ZDF Info solle sich schämen: "Wow, shame on ZDF Info!" Er reagierte damit auf einen Tweet des Blogs Tesmanian, demzufolge die Anschuldigungen des Senders gegen Tesla in Summe substanzlos seien.
Größter Streitpunkt ist der Wasserverbrauch der Großfabrik in Brandenburg. Anfänglich hatte Tesla in den Antragsunterlagen für die Fabrik einen maximalen Wasserbedarf von 3,3 Millionen Kubikmeter im Jahr beziehungsweise 372 Kubikmeter pro Stunde angegeben.
Verbraucht Tesla in Brandenburg zu viel Wasser?
Auf die darauf folgende Kritik antwortete Musk damals in einem Tweet, dass einige Dinge klargestellt werden müssten: Dies sei der Spitzenverbrauch, der nicht jeden Tag erreicht werde. Später reduzierte Tesla den maximalen Wasserverbrauch dennoch auf etwa 1,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr.
Musks Tweet wird in dem ZDF-Bericht übersetzt eingeblendet, jedoch nicht vollständig wiedergegeben. Das ist einer der Kritikpunkte des Blogs Tesmanian(öffnet im neuen Fenster) . Die Autorin der ZDF-Sendung, Manka Heise, sagte dem Deutschlandfunk(öffnet im neuen Fenster) , der zweite Teil des Tweets sei nicht relevant gewesen.


Der Chef des zuständigen Wasserverbandes Strausberg-Erkner, André Bähler, hatte Frontal 21 gesagt: "Die Trinkwasserversorgung wird geopfert auf dem Gabentisch der Wirtschaftspolitik." Durch die Produktion könne es zu Einschränkungen kommen.
ZDF will Musk interviewen
Heise sagte dem Deutschlandfunk, sie habe für ihren Bericht lieber mit jemandem von Tesla sprechen wollen, doch Anfragen seien nicht beantwortet worden. Scham empfinde sie nicht. Frontal 21 lud Musk nun per Twitter(öffnet im neuen Fenster) zu einem Interview ein, um die Probleme auszudiskutieren: "Wir würden uns freuen, Sie zu interviewen! Und Ihnen die Chance geben, zu erklären, warum die Gigafactory Berlin so umweltverträglich ist."
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