Tesla Gigafactory Berlin: Elon Musk streitet sich mit ZDF Frontal 21

Tesla-Chef Elon Musk kritisiert den Bericht Turbo, Tempo, Tesla des ZDF-Magazins Frontal 21 mit den Worten: "Wow, shame on ZDF Info!"

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla-Baustelle in Brandenburg, Grünheide, Ortsteil Freienbrink
Tesla-Baustelle in Brandenburg, Grünheide, Ortsteil Freienbrink (Bild: ZDF/Frank Vieltorf)

Tesla-Chef Elon Musk und das ZDF streiten über eine Dokumentation des Magazins Frontal 21 über den möglicherweise kritischen Wasserverbrauch der Gigafactory in Grünheide in Brandenburg.

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Musk schrieb auf Twitter, ZDF Info solle sich schämen: "Wow, shame on ZDF Info!" Er reagierte damit auf einen Tweet des Blogs Tesmanian, demzufolge die Anschuldigungen des Senders gegen Tesla in Summe substanzlos seien.

Größter Streitpunkt ist der Wasserverbrauch der Großfabrik in Brandenburg. Anfänglich hatte Tesla in den Antragsunterlagen für die Fabrik einen maximalen Wasserbedarf von 3,3 Millionen Kubikmeter im Jahr beziehungsweise 372 Kubikmeter pro Stunde angegeben.

Verbraucht Tesla in Brandenburg zu viel Wasser?

Auf die darauf folgende Kritik antwortete Musk damals in einem Tweet, dass einige Dinge klargestellt werden müssten: Dies sei der Spitzenverbrauch, der nicht jeden Tag erreicht werde. Später reduzierte Tesla den maximalen Wasserverbrauch dennoch auf etwa 1,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr.

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Musks Tweet wird in dem ZDF-Bericht übersetzt eingeblendet, jedoch nicht vollständig wiedergegeben. Das ist einer der Kritikpunkte des Blogs Tesmanian. Die Autorin der ZDF-Sendung, Manka Heise, sagte dem Deutschlandfunk, der zweite Teil des Tweets sei nicht relevant gewesen.

  • Musks-Original-Tweet (Bild: Twitter)
  • Der vom ZDF übersetzte und gekürzte Tweet (Bild: ZDF)
Musks-Original-Tweet (Bild: Twitter)

Der Chef des zuständigen Wasserverbandes Strausberg-Erkner, André Bähler, hatte Frontal 21 gesagt: "Die Trinkwasserversorgung wird geopfert auf dem Gabentisch der Wirtschaftspolitik." Durch die Produktion könne es zu Einschränkungen kommen.

ZDF will Musk interviewen

Heise sagte dem Deutschlandfunk, sie habe für ihren Bericht lieber mit jemandem von Tesla sprechen wollen, doch Anfragen seien nicht beantwortet worden. Scham empfinde sie nicht. Frontal 21 lud Musk nun per Twitter zu einem Interview ein, um die Probleme auszudiskutieren: "Wir würden uns freuen, Sie zu interviewen! Und Ihnen die Chance geben, zu erklären, warum die Gigafactory Berlin so umweltverträglich ist."

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Eheran 30. Mär 2021

Achso ja, absolut. Ist wie Maximalverbrauch vom Auto vs. reales Fahren. Da liegen...

gadthrawn 28. Mär 2021

Die ist klar dass bei den Anträgen schon eine Erhöhung von 1.5 auf dauerhaft 3.4 Mio...

mushid0 28. Mär 2021

Man muss das tesla werk einfach an das berliner wassernetz anschließen, welches...

Bonarewitz 28. Mär 2021

Insbesondere bei einem Format, dass sich selbst investigativ schimpft, haben die Quellen...

Hamsterer 28. Mär 2021

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