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Gigabyte P35 v4
Gigabyte P35 v4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Heiß, aber viel Leistung

Die vielen Anschlüsse an dem Notebook sind praktisch. Jeweils zwei USB-3.0- und USB-2.0-Anschlüsse, ein Ethernet-Port, Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss (Letzterer auch optisch), ein HDMI- und Mini-Display-Port-Ausgang und selbst ein VGA-Anschluss sollten für die meisten mehr als ausreichend sein. Außerdem sind sie gut positioniert: Im hinteren Bereich des Notebooks stören angeschlossene Kabel nur sehr selten. Bluetooth 4.0 wird von dem Notebook unterstützt, WLAN wird nach 802.11 a/b/g/n/ac, also sowohl auf dem 2,4-GHz- als auch auf dem 5-GHz-Band, gefunkt. Ein SD-Kartenleser ist vorhanden. Außerdem hat das Notebook ein optisches DVD-Laufwerk. Wer das nicht benötigt, kann an dessen Stelle eine weitere 2,5-Zoll-Festplatte verbauen.

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Eine hat das Notebook bereits, sie ist 1 TByte groß. Dazu zwei m.2-SSDs mit 256 GByte Speicher im Raid 0, auf denen das Betriebssystem installiert ist. Sie sind zwar nur über das SATA-Protokoll angebunden, mit Leseraten von 842 MByte/s und Schreibraten von 655 MByte/s aber dennoch recht schnell. Die Gefahr bei einem Raid-0-Verbund ist allerdings, dass ein Ausfall einer SSD meist den Verlust aller Daten bedeutet. Die SSDs und die Festplatte sind nur schwer erreichbar, die gesamte Unterseite des Gehäuses muss abgenommen werden.

Um Spiele mit hohen Grafikeinstellungen auch bei der hohen Auflösung des Displays flüssig darstellen zu können, hat Gigabyte leistungsstarke Hardware verbaut. Dabei wird als Prozessor auf eine der stärksten mobilen CPUs von Intel gesetzt, den Core i7-5700HQ. Der benötigt zwar bis zu 47 Watt, dafür takten seine vier Broadwell-Kerne samt Hyperthreading mit 2,7 GHz, im Turbo mit 3,5 GHz. Unter Vollast taktet das Gigabyte-Notebook aber nur kurz hoch, denn der Prozessor wird sehr schnell mit einer Temperatur von fast 90° C sehr heiß und deswegen wieder auf den Basistakt heruntergetaktet.

Die Grafikeinheit ist ebenfalls leistungsstark: Es ist die Maxwell-GPU GM204 von Nvidia, besser bekannt unter dem Modellnamen GTX 980M. Der Chiptakt der GTX 980M beläuft sich auf 1.038 MHz, der Videospeicher ist mit 8 GByte erfreulich groß. Doch auch sie wird unter Vollast sehr heiß und erreicht ebenfalls schnell Temperaturen um 90° C. Bei nicht sehr rechenintensiven Anwendungen, wie etwa beim Abspielen von Videos, wird dank der Optimus-Technik von Nvidia die Grafikeinheit deaktiviert, stattdessen rechnet die deutlich sparsamere integrierte GPU der CPU.

Der Grund für die hohen Temperaturen ist der bauartbedingt recht kleine Kühler der Komponenten. Das Notebook ist mit einer Dicke von 21 mm recht kompakt für die verbaute Hardware, allzu viel Platz für die Kühlung ist deswegen nicht vorhanden. Das Problem dabei: Unter Vollast wird das Notebook auf der Ober- und Unterseite über 60° C heiß. Den oberen Bereich der Tastatur fasst man nicht sehr gerne an, auf dem Schoß ablegen kann man das Notebook dann auch nicht.

Und sehr laut werden die beiden Lüfter des Notebooks unter Vollast ebenfalls. Im Büro, aber etwa auch im Zug, dürfte das Lüftergeräusch die meisten Mitmenschen sehr nerven.

 Gigabyte P35X v4 im Test: Mehr Gaming-Power geht unterwegs kaumSpielen ist kein Problem 

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Unix_Linux 16. Sep 2015

designpreis verdächtig.

Dwalinn 10. Sep 2015

Im Text stand gleich zweimal IV daher dachte ich "das ist kein bug das ist ein feature...

Anonymer Nutzer 10. Sep 2015

Warum sind Leute Deppen, nur weil sie sich das kaufen, was du nicht kaufen würdest? Ich...

plutoniumsulfat 10. Sep 2015

Warum egal?

renegade334 09. Sep 2015

Hm. Ich habe mal einen XMG bekommen, dessen Netzteil 120W hat. Unter Volllast messe ich...



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