Künstliche Intelligenz geprüft

Gigabyte verbaut Intels aktuelle Prozessoren, die Comet Lake H, und kombiniert sie mit DDR4-3200-Arbeitsspeicher in zwei SO-DIMM-Steckplätzen. Unser Muster nutzt einen achtkernigen Core i7-10875H (Test), welcher auf eine dauerhafte thermische Verlustleistung (PL1) von 52 Watt eingestellt ist - kurzfristig (PL2) darf er für 56 Sekunden sogar 107 Watt aufnehmen. Wer will, kann den Chip auch auf 38 Watt, 45 Watt, 58 Watt oder 62 Watt konfigurieren. Die Auswirkungen auf Render-Benchmarks haben wir in einer Tabelle zusammengefasst, gerade das höchste PL1 steigert die Performance deutlich.

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Neben dem Control Center, in dem wir die Lüftersteuerung regeln - Quiet macht das Gerät im Leerlauf lautlos -, ist die vorinstallierte Azure AI einen Blick wert. Gigabyte ist laut eigener Aussage der einzige Hersteller, der hier mit Microsoft zusammenarbeitet. Die künstliche Intelligenz läuft entweder lokal (Edge) oder teilt Daten per Serververbindung (Azure Cloud). Die Software soll erkennen, welche Anwendung läuft und die Power-Targets von Prozessor und Geforce-Grafik anpassen.

Das klappt einzig im Netzbetrieb, dort aber einwandfrei: Statt 254 Sekunden braucht Blender nur noch 230 Sekunden und der Cinbench-R20-Score steigt von 3.406 Punkten auf 3.614 Punkte. Natürlich könnten wir auch einfach selbst das Power-Target und die Lüftersteuerung anpassen, per Azure AI geschieht das aber automatisch zugunsten eines niedrigeren Betriebsgeräuschs der beiden 80-mm-Lüfter und weniger Wärmeentwicklung.

  • Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  •  Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gigabyte Aero 15 Studio OLED (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die RT-Cores der Geforce RTX 2070 Super beschleunigen Raytracing deutlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Aero 15 gibt es mehrere Power-Targets für CPU und Grafik ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... statt diese manuell zu setzen, übernimmt das optional die Azure-AI. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Quiet-Lüftersteuerung ist der Laptop im Leerlauf lautlos. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Treiber-Verwaltung ist ziemlich praktisch. (Screenshot: Golem.de)
  • RGB-Licht ist obligatorisch. (Screenshot: Golem.de)
Beim Aero 15 gibt es mehrere Power-Targets für CPU und Grafik ... (Screenshot: Golem.de)
Blender 2.81a (BWM27)Cinebench R20 (nT)
Core i7-10875H @ 38W282 sec3036 ptk
Core i7-10875H @ 45W271 sec3112 ptk
Core i7-10875H @ 52W254 sec3406 ptk
Core i7-10875H @ 58W239 sec3483 ptk
Core i7-10875H @ 62W225 sec3748 ptk
CPU-Performance des Gigabyte Aero 15 (2020)

Zur weiteren Ausstattung des Aero 15 gehören eine Killer AX1650 (Intel AX200) für Wi-Fi 6 (802.11ax) mit 2x2-Antennenkonfiguration und Bluetooth 5. Der Laptop lässt sich leicht öffnen, so erreichen wir die beiden SO-DIMM-Arbeitsspeicher und die beiden M.2280-SSD-Steckplätze. In unserem Gerät steckt eine Optane Memory H10, diese kombiniert 3D-Xpoint- (32 GByte) mit Flash-Speicher (512 GByte).

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Arbeiten wir viel mit kleinen Daten und einer niedrigen Befehlsschlangentiefe, überzeugt die SSD - bei großen Datentransfers hingegen bricht die Schreibrate auf unter 100 MByte/s ein, was gerade bei Videos nervt. Immerhin: Bei den Modellen mit RTX 2060/2080 wird eine schnellere Intel 760p oder eine Samsung-SSD verbaut. Der Akku weist generell hohe 94 Wattstunden auf, das reicht immerhin für 6:17 Stunden im Productivity-Test des Powermark. Kommen wir zum Resümee des Laptops.

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